Kaymer mit Fehlstart beim Masters - Langer im Mittelfeld

Bei Martin Kaymer lief am ersten Tag des Masters nicht viel zusammen. Foto: Andrew Gombert
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Bei Martin Kaymer lief am ersten Tag des Masters nicht viel zusammen.

Augusta - Für Deutschlands besten Golfer Martin Kaymer läuft am ersten Tag des Masters nicht alles nach Plan. Der US-Open-Sieger spielt in Augusta nur eine 76er Runde. Bernhard Langer gelingt ein besserer Start. Hoffman und Rose sorgen vorerst für die Top-Ergebnisse.

Deutschlands Golfstar Martin Kaymer hat beim 79. Masters einen Fehlstart hingelegt. Der US-Open-Sieger spielte zum Auftakt des ersten Major-Turniers des Jahres nur eine schwache 76er Runde.

Bei seinem achten Auftritt im Augusta National Golf Club gelang dem 30-Jährigen aus Mettmann nur ein Birdie, zudem musste er fünf Schlagverluste hinnehmen. Am Freitag benötigt er eine ganz starke Leistung, um die Qualifikation für die beiden Schlussrunden auf dem anspruchsvollen Par-72-Kurs zu schaffen.

"Ich bin auch ein bisschen überrascht", sagte der enttäuschte Kaymer nach seiner Auftaktrunde. "Ich kann einfach nichts daran ändern. Es ist einfach ein sauschwerer Platz für mich."

Routinier Bernhard Langer machte es besser als Kaymer. Der zweimalige Masters-Sieger startete mit einer 73er Runde in sein bereits 32. Masters. Der 57-Jährige aus Anhausen hatte 1985 und 1993 beim Traditionsturnier im US-Bundesstaat Georgia triumphiert.

Viele Teilnehmer hatten die erste Runde noch nicht beendet, als Kaymer und Langer bereits ins Clubhaus kamen. Auch Superstar Tiger Woods war bei seinem Comeback noch auf dem Platz unterwegs. Die bisher besten Rundes des Tages gelangen Charley Hoffman aus den USA und dem Engländer Justin Rose mit jeweils 67 Schlägen. Der 38-Jährige Hoffman war am Morgen als erster der 97 Profis in das mit neun Millionen Dollar dotierte Turnier gestartet.

Einen starken Eindruck am ersten Tag hinterließ der dreimalige Champion Phil Mickelson. Der 44 Jahre alte Publikumsliebling aus San Diego begann das Masters mit einer 70er Runde und hielt damit Anschluss an die Spitze. Titelverteidiger Bubba Watson aus den USA kehrte mit 71 Schlägen ins Clubhaus zurück. Der 36-Jährige aus Bagdad in Florida hatte im Vorjahr das Masters zum zweiten Mal gewonnen.

Der Weltranglistenerste Rory McIlroy startete mit dem gleichen Ergebnis wie Watson die Jagd auf das "Green Jacket". Der 25-jährige Nordire will in Augusta seinen Karriere-Grand-Slam perfekt machen. Der Masters-Titel fehlt ihm noch in seiner Major-Sammlung. Die US Open, die PGA Championship und die British Open hat er bereits gewonnen. McIlroy wäre erst der sechste Spieler, dem dies gelänge.

Am frühen Morgen hatten die Golf-Legenden Arnold Palmer (85), Gary Player (79) und Jack Nicklaus (75) das 79. Masters bei strahlendem Sonnenschein mit einem symbolischen Abschlag eröffnet. Es gehört beim Masters zur Tradition, dass den "Big Three" bei dem Turnier an der Magnolia Lane der erste Schlag gebührt.

dpa

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