Murray problemlos

Wimbledon: Alle US-Amerikaner raus

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Mit John Isner  hat sich auch der letzte US-Amerikaner aus Wimbledon verabschiedet.

London - Die amerikanischen Tennisspieler haben beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon so schlecht abgeschnitten wie seit 103 Jahren nicht mehr.

Erstmals seit 1911 steht beim berühmtesten Turnier der Welt kein US-Amerikaner im Achtelfinale. Der an neun gesetzte John Isner scheiterte am Montag trotz seiner 52 Asse an dem Spanier Feliciano López 7:6 (10:8), 6:7 (6:8), 6:7 (3:7), 5:7.

Die Weltranglistenerste Serena Williams war überraschend bereits am Samstag an der Französin Alizé Cornet gescheitert. Madison Keys trat zudem verletzt zu der Fortsetzung ihrer Drittrundenpartie gegen die Kasachin Jaroslawa Schwedowa nicht mehr an.

Bei den Herren gaben sich die Mitfavoriten Andy Murray und Novak Djokovic keine Blöße. In der Damenkonkurrenz dagegen sind nach dem Aus der letztjährigen Halbfinalistin Agnieszka Radwanska die Nummern eins, zwei und vier der Setzliste nicht mehr dabei. Die Weltranglistenvierte aus Polen unterlag der Russin Jekaterina Makarowa überraschend deutlich 3:6, 0:6. Die Chinesin Li Na war wie Williams bereits in der dritten Runde gescheitert.

Höchst erfolgreich sind bislang die Tschechinnen. In der an Position sechs gesetzten Petra Kvitova, Barbora Zahlavova Strycova und Lucie Safarova erreichten gleich drei Spielerinnen aus Tschechien das Viertelfinale. Kvitova, die 2011 bei dem Rasenklassiker triumphiert hatte, trifft im Kampf um den Halbfinaleinzug auf Zahlavova Strycova.

Ihren Platz im Viertelfinale sicher hat French-Open-Halbfinalistin Eugenie Bouchard aus Kanada nach einem 7:6 (7:5), 7:5 gegen Cornet. Andy Murray erreichte zum siebten Mal in Serie das Viertelfinale. Der britische Titelverteidiger kam mit einem souveränen 6:4, 6:3, 7:6 (8:6) gegen den Südafrikaner Kevin Anderson weiter. Der topgesezte Serbe Novak Djokovic folgte ihm mit einem 6:3, 6:4, 7:6 (7:5) und seinem elften Sieg in Serie gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga.

dpa

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