US Open:

Kerber in Runde 3 - nun wartet Teenager Bencic

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Steht jetzt bei den US-Open in Runde 3: Angelique Kerber.

New York - Angelique Kerber nimmt bei ihrem Lieblings-Grand-Slam im Big Apple Fahrt auf. Sie gewann souverän gegen die Russin Alla Kudrjawzewa du schaffte es damit in Runde 3.

Nach dem holprigen Start in die US Open setzte sich Deutschlands beste Tennisspielerin gegen die russische Qualifikantin Alla Kudrjawzewa souverän mit 6: 2, 6:4 durch und steht in Runde drei. Dort trifft Kerber auf die 17 Jahre junge Schweizerin Belinda Bencic.

Zu Beginn ihrer Partie gegen Kudrjawzewa wirkte Kerber ungeduldig, als wolle sie das Duell mit der Nummer 137 der Weltrangliste schnell hinter sich bringen. Erst wenige Punkte waren gespielt, da hatte Kerber bereits wütend ihren Schläger gegen den Schuh geschlagen, mehrfach die Augen verdreht und mit den Schultern gezuckt. Ihr Kopf glühte in der New Yorker Sommerhitze bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke.

Für Verärgerung bestand allerdings kein Anlass, Kerber bestimmte das Match - wie schon die vergangenen vier Aufeinandertreffen zuvor. Einzig 2013 im kalifornischen Monterrey hatte die Linkshänderin gegen Kudrjawzewa einen Durchgang abgegeben. Nach 31 Minuten holte sich Kerber Satz eins, nach einer kurzen Schwächephase zu Beginn des Zweiten verwandelte sie nach 1:13 Stunden ihren zweiten Matchball.

Nun hat Kerber ihr erstes Etappenziel, die zweite Woche in Flushing Meadwos, vor Augen. Allerdings ist Teenager Bencic trotz ihrer Jugend nicht zu unterschätzen. Die frühere Nummer eins der Junioren-Weltrangliste bezwang die an Position 31 gesetzte Japanerin Kurumi Nara und schaffte zum zweiten Mal nach Wimbledon den Sprung unter die besten 32 Spielerinnen eines Grand-Slam-Turniers.

Kerber gestattet sich keinen Blick auf das Tableau, „Runde für Runde“ ist ihr Credo. Dennoch hat die 26-Jährige mitbekommen, dass ein großer, laut Setzliste sogar der größte Brocken auf dem Weg ins Halbfinale fehlt. Die Weltranglistenfünfte Agnieszka Radwanska scheiterte als erste Top-10-Spielerinnen des Turniers. Die Polin, mit der Kerber eng befreundet ist, unterlag Peng Shuai aus China überraschend 3:6, 4:6.

Unter den besten Vier stand Kerber schon einmal in New York. Der Halbfinaleinzug im Jahr 2011 war so etwas wie das Erweckungserlebnis des Tennisprofis Kerber. „Das wird immer präsent bleiben“, sagt sie, „hier hat alles begonnen. Die Energie auf der Anlage nimmt mich immer mit und gibt mir Extra-Kraft“.

Am späten Mittwochabend (MESZ) hatten Andrea Petkovic (Darmstadt/Nr. 18) und Sabine Lisicki (Berlin/Nr. 26) die Chance, ihrer Fed-Cup-Kollegin Kerber in die dritte Runde zu folgen. Petkovic traf auf Monica Puig aus Costa Rica, Lisicki bekam es mit Wildcard-Starterin Madison Brengle aus den USA zu tun.

SID

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