Adler im DEL-Halbfinale - Freezers und ERC mit 3. Sieg

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Mannheims Daniel Richmond (l-r), Torschütze Frank Mauer und Christoph Ullmann jubeln über den Sieg gegen Nürnberg. Foto: Uwe Anspach

Ein DEL-Halbfinale steht fest: Top-Favorit Mannheim bekommt es mit dem Überraschungs-Team aus Wolfsburg zu tun. Meister Ingolstadt und Hamburg gewinnen in ihren Viertelfinal-Serien jeweils ihr drittes Heimspiel.

Mannheim (dpa) - Die Adler Mannheim sind als zweite Mannschaft in das Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eingezogen. 

In der Verlängerung setzte sich der sechsfache deutsche Meister knapp mit 4:3 gegen die Nürnberg Ice Tigers durch und sicherte sich damit in der Viertelfinal-Serie den benötigten vierten Sieg. Frank Mauer wurde am Freitagabend mit seinem Treffer in der 67. Minute zum umjubelten Matchwinner der Mannheimer. "Das ist natürlich ein schönes Gefühl", sagte der Torschütze in einer ersten Reaktion bei ServusTV.

Vom 27. März an trifft der Top-Favorit in der Vorschlussrunde auf die Grizzly Adams Wolfsburg, die sich im in der Runde der besten Acht überraschend gegen den EHC München behauptet hatten. Titelverteidiger ERC Ingolstadt und die Hamburg Freezers haben jeweils in ihren sechsten und möglicherweise entscheidenden Viertelfinal-Partien an diesem Sonntag die Chance, ebenfalls das Halbfinale zu erreichen.

Der Überraschungs-Meister der Vorsaison benötigte die zweite Verlängerung und 82:21 Minuten, ehe er die Iserlohn Roosters 4:3 niedergerungen hatte. Die Freezers setzten sich mit 4:2 gegen die Düsseldorfer EG durch. Hamburg und Ingolstadt gingen in den Serie "Best of Seven" jeweils mit 3:2 in Führung - müssen nun aber erst einmal wieder auswärts ran.

Die Mannheimer ließen vor 13 074 Zuschauern zunächst Zweifel aufkommen, ob sie die Serie vorzeitig beenden können. Yasin Ehliz (15.) und Leonhard Pföderl (16.) brachten den Außenseiter innerhalb von 50 Sekunden im ersten Drittel in Führung. Im Mittelabschnitt glichen Kai Hospelt (26.) und Mauer (29.) aus, doch der Nürnberger Marcus Weber (31.) erhöhte mit dem 3:2 erneut den Druck.

Doch nach Christoph Ullmans Ausgleich und Mauers entscheidendem Treffer endete für die Franken die Saison. "Vielleicht war es ein Quäntchen Glück, vielleicht ein bisschen Unerfahrenheit", kommentierte Nürnbergs Patrick Reimer.

In den Serien Ingolstadt gegen Iserlohn und Hamburg gegen Düsseldorf hatten an den ersten vier Viertelfinal-Spieltagen jeweils die Heim-Teams die Partien gewonnen. Und dabei blieb es auch in den Duellen Nummer fünf. In der zweiten Overtime erlöste Stürmer Jeffrey Szwez die Ingolstädter mit seinem Tor. Erst vier Sekunden vor dem Ende hatte Brent Raedeke die Iserlohner mit dem 3:3 vor 4815 Zuschauern in die Verlängerung gerettet. Bei den Hamburgern war Morten Madsen mit einem Doppelpack im Schlussabschnitt einer der entscheidenden Protagonisten.

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