Verhaftung im Iran

Ali setzt sich für inhaftierten US-Reporter ein

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Box-Legende Muhammad Ali macht sich auch für Menschenrechte stark.

Washington - Box-Idol Muhammad Ali (73) setzt sich trotz seiner schweren Parkinson-Erkrankung weiter für Menschenrechte ein.

Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister, einfach auch nur „Der Größte“ genannt, hat sich in einer Petition für die Freilassung des im Iran inhaftierten US-Reporters Jason Rezaian starkgemacht.

„Es ist meine große Hoffnung, das die iranische Regierung und die Justiz des Landes die Inhaftierung des Journalisten Jason Rezaian beendet und ihm alle rechtlichen Optionen gewährt“, heißt es in einem von der Washington Post veröffentlichten Statement.

Aufruf von Ali: Rezain ist ein "Mann des Glaubens"

Jason Rezaian war am 22. Juli 2014 in seinem Haus in Teheran mit seiner Frau, der iranischen Reporterin Yeganeh Salehi, verhaftet worden. Salehi wurde inzwischen auf Kaution freigelassen, Rezaian jedoch sitzt seitdem im Evin-Gefängnis in der iranischen Hauptstadt. Die Regierung des Iran hat bislang noch keinen Grund für dessen Inhaftierung genannt.

Muhammad Ali, der 1964 seinen vorherigen Namen Cassius Clay abgelegt hatte und zum Islam konvertiert war, bezeichnete Rezaian in dem Aufruf als „Mann des Friedens und des großen Glaubens, seine Hingabe und der Respekt für das iranische Volk kennzeichnen seine Arbeit“. Auch US-Außenminister John Kerry hat den „Iran aufgefordert, alle Anklagen gegen Jason Rezaian fallenzulassen und ihn unverzüglich freizulassen“.

SID

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