Deutsche Handballer

Nach Viertelfinal-Aus: Das sagt Trainer Sigurdsson

+
Dagur Sigurdsson.

Doha - "Wir haben den Gegner nicht genug unter Druck gesetzt", sagt der Trainer der Deutschen Handballer, Dagur Sigurdsson, nach dem Viertelfinal-Aus. Hinsichtlich der Schiedsrichter-Leistung reagiert er diplomatisch.

„Herr Sigurdsson, was geht nach der 24:26-Niederlage im WM-Viertelfinale gegen Gastgeber Katar in Ihnen vor?“

Dagur Sigurdsson: „Das ärgert uns natürlich sehr und tut weh. Wir sind enttäuscht, dass wir nicht ganz unser bestes Spiel gezeigt haben. Wir sind nicht gut gestartet und dann die ganze Zeit hinterher gelaufen. Wir haben den Gegner nicht genug unter Druck gesetzt und ein paar Chancen zu viel liegenlassen. Wir hätten sehr gerne noch ein Spiel gewonnen, aber wir hatten ein cooles Turnier.“

„Wo liegen die Gründe für die Niederlage?“ 

Sigurdsson: „Wir gucken da erstmal auf uns. Wir haben etwas zu viele Fehler gemacht. Ich auch. Daraus müssen wir lernen.“

„Was für Fehler meinen Sie?“ 

Sigurdsson: „Ich hätte ein bisschen früher in die 6:0-Abwehr wechseln müssen. Und ich hätte mehr Hilfe geben müssen für den Angriff in der zweiten Halbzeit.“

„Wie beurteilen Sie die Schiedsrichterleistung?"  Sigurdsson: "Es war wie ein schweres Auswärtsspiel und sicherlich auch nicht einfach zu pfeifen. Ich glaube, wir gucken erstmal auf uns.“

„Anstatt um die Medaillen geht es nun um die Plätze fünf bis acht.“

Sigurdsson: „Wir wissen, es kommen noch zwei Spiele auf uns zu. Jetzt gilt es, sich darauf vorzubereiten und die Köpfe nicht hängen zu lassen. Wir werden weiterkämpfen und in jedes Spiel gehen, um es zu gewinnen.“

„Was nimmt die Mannschaft mit aus diesem Turnier?“  Sigurdsson: „Es war eine neue Erfahrung für viele vor solch einer Kulisse. Es war ein sehr intensives Spiel, daraus wird die Mannschaft lernen.“

SID

auch interessant

Meistgelesen

Olympiafackel-Zeremonie: Soldaten erschießen diesen Jaguar
Olympiafackel-Zeremonie: Soldaten erschießen diesen Jaguar
So sehen Sie Wimbledon 2016 live im TV und im Live-Stream
So sehen Sie Wimbledon 2016 live im TV und im Live-Stream
Nach 52 Jahren: König James führt Cleveland zur Meisterschaft
Nach 52 Jahren: König James führt Cleveland zur Meisterschaft
Kampf zwischen Klitschko und Fury abgesagt - "Total enttäuscht"
Kampf zwischen Klitschko und Fury abgesagt - "Total enttäuscht"

Kommentare