Nächste Pleite für Effenberg - St. Pauli besiegt Leipzig

Das Gesicht von Trainer Stefan Effenberg spricht Bände: Der SC Paderborn verliert 0:4 gegen Kaiserslautern. Foto: Friso Gentsch
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Das Gesicht von Trainer Stefan Effenberg spricht Bände: Der SC Paderborn verliert 0:4 gegen Kaiserslautern. Foto: Friso Gentsch
Leipzigs Marcel Sabitzer wird von Waldemar Sobota (r) und Marc Hornschuh vom FC St. Pauli attackiert. Foto: Axel Heimken
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Leipzigs Marcel Sabitzer wird von Waldemar Sobota (r) und Marc Hornschuh vom FC St. Pauli attackiert. Foto: Axel Heimken
Der Fürther Sebastian Freis (r) bejubelt seinen zweiten Treffer gegen den FSV Frankfurt mit Sebastian Heidinger. Foto: Frank Rumpenhorst
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Der Fürther Sebastian Freis (r) bejubelt seinen zweiten Treffer gegen den FSV Frankfurt mit Sebastian Heidinger. Foto: Frank Rumpenhorst
Jubel bei den Spielern des 1. FC Kaiserslautern. Sie haben den SC Paderborn deutlich mit 4:0 besiegt. Foto: Friso Gentsch
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Jubel bei den Spielern des 1. FC Kaiserslautern. Sie haben den SC Paderborn deutlich mit 4:0 besiegt. Foto: Friso Gentsch
St. Paulis Trainer Ewald Lienen trägt ebenso wie die Spieler des Hamburger Clubs den Schriftzug "Kein Fussball den Faschisten" auf der Kleidung. Foto: Axel Heimken
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St. Paulis Trainer Ewald Lienen trägt ebenso wie die Spieler des Hamburger Clubs den Schriftzug "Kein Fussball den Faschisten" auf der Kleidung. Foto: Axel Heimken
Fürths Maurice Hirsch (M) benutzt im Kampf um den Ball gegen den Frankfurter Kalmar Zsolt (r) die Hand. Foto: Frank Rumpenhorst
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Fürths Maurice Hirsch (M) benutzt im Kampf um den Ball gegen den Frankfurter Kalmar Zsolt (r) die Hand. Foto: Frank Rumpenhorst

Stefan Effenberg hat mit dem SC Paderborn die nächste bittere Niederlage einstecken müssen. Gegen Kaiserslautern setzt es ein 0:4. Oben in der Tabelle gewinnt der FC St. Pauli das emotionale Duell gegen Spitzenreiter RB Leipzig. Fürth holt drei Punkte in Frankfurt.

Paderborn (dpa) - Der SC Paderborn ist unter Trainer Stefan Effenberg weit von dem erhofften Aufschwung in der 2. Fußball-Bundesliga entfernt.

Statt des so wichtigen Erfolgserlebnisses setzte es für den Ex-Bundesligisten im Unterhaus eine herbe Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern. Effenbergs Trainerzukunft erscheint mehr denn je ungewiss.

Der FC St. Pauli fügte RB Leipzig die erste Auswärtsniederlage der Saison bei und holte wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Die SpVgg Greuther Fürth konnte sich mit einem Sieg beim FSV Frankfurt zum Auftakt des 21. Spieltages in die obere Tabellenhälfte schieben.

SC Paderborn - 1. FC Kaiserslautern 0:4 (0:2)

Für Trainer Stefan Effenberg verschärft sich die Lage beim Fußball-Zweitligisten SC Paderborn. Am Freitag unterlagen die Ostwestfalen im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 0:4 (0:2) und stecken nach dem neunten Liga-Match in Serie ohne Sieg weiter tief im Abstiegskampf. Vor 9653 Zuschauern trat Paderborn lange mit hohem Engagement auf, nutzte aber seine Chancen nicht. FCK-Keeper Marius Müller parierte die guten Möglichkeiten von Moritz Stoppelkamp (51. Minute) und Niclas Helenius (51./61.). Kaiserslautern war effektiver: Stipe Vucur (22./77.), Ruben Jenssen (35.) und Mateusz Klich (56.) erzielten die Tore zum FCK-Sieg.

FC St. Pauli - RB Leipzig 1:0 (1:0)

Der FC St. Pauli hat den Aufstiegsfavoriten RB Leipzig in der 2. Fußball-Bundesliga bezwungen. Im  hochklassigen Top-Spiel setzten sich die Hanseaten am Freitagabend am Ende verdient mit 1:0 (1:0) durch und brachten dem souveränen Spitzenreiter die erste Auswärtsniederlage dieser Saison bei. Vor 29 546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion erzielte Marc Rzatkowski in der 8. Minute das umjubelte Siegtor für den Kiezclub, der nach Punkten vorerst zum drittplatzierten 1. FC Nürnberg aufschließen konnte. Die Leipziger Tabellenführung ist trotz des Rückschlags in Hamburg weiterhin komfortabel.

FSV Frankfurt - SpVgg Greuther Fürth 1:2 (0:2)

Die SpVgg Greuther Fürth hat mit einem 2:1 (2:0) beim FSV Frankfurt einen großen Schritt aus der Gefahrenzone der 2. Fußball-Bundesliga gemacht. Sebastian Freis sicherte den Franken am Freitagabend mit zwei Treffern in der 12. und 30. Minute drei wichtige Punkte und den Sprung auf Rang neun. Ein dritter Treffer des Stürmers (14.) wurde zu Unrecht nicht anerkannt. Vor 4127 Zuschauern gelang Dani Schahin (49.) für die heimschwachen Hessen nur noch der Anschluss. Frankfurt bleibt mit 23 Zählern im unteren Tabellendrittel hängen. In einer Partie auf schwachem Niveau waren die Gäste effizienter im Ausnutzen gegnerischer Fehler.

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