"Goldenes Jubiläum" zum Greifen nah

Djokovic verteidigt seinen Titel in Paris

Novak Djokovic
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Novak Djokovic hat in Paris den Kanadier Milos Raonic problemlos besiegt.

Paris - Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat seinen Titel beim letzten Masters-Turnier 2014 in Paris erfolgreich verteidigt und braucht nur noch drei Erfolge zum „goldenen Jubiläum“.

Der Serbe setzte sich in der französischen Hauptstadt im Finale problemlos mit 6:2, 6:3 gegen den Kanadier Milos Raonic durch und feierte damit seinen 47. Turniersieg auf der ATP-Tour.

Als Siegprämie strich der Schützling von Coach Boris Becker 571. 355 Euro ein. Nach 1:23 Stunden verwandelte der „Djoker“ seinen dritten Matchball zum vierten Sieg im vierten Duell mit dem aufschlagstarken Nordamerikaner.

„Das war eine unglaubliche Woche für mich und mein erstes Turnier, seitdem ich vor zehn Tagen Vater geworden bin. Deswegen möchte ich diesen Titel meiner Frau Jelena und meinem Sohn Stefan widmen“, sagte Djokovic: „Glückwunsch auch an Milos, ich freue mich für ihn, dass er sich für London qualifiziert hat, aber heute habe ich einfach mein bestes Tennis in dieser Woche gespielt.“

Im Halbfinale hatte sich Novak Djokovic mit 6:2, 6:3 gegen den Japaner Kei Nishikori (Nr. 6) durchgesetzt, der sich durch seinen Halbfinal-Einzug als erster Asiate überhaupt für das ATP-Finale der acht besten Tennisprofis des Jahres in London (9. bis 16. November) qualifiziert hatte.

Raonic (Nr. 7) hatte den Tschechen Tomas Berdych mit 6:3, 3:6, 7: 5 bezwungen. Auch der Kanadier hatte am Samstag erstmals die Qualifikation für den Saisonabschluss geschafft. Zudem stand der 23-Jährige erst zum zweiten Mal in einem Masters-Finale. Im September 2013 hatte Raonic vor heimischer Kulisse in Montreal glatt gegen Rafael Nadal (Spanien) verloren.

Ebenfalls in London am Start sind Djokovic, Andy Murray (Großbritannien), Roger Federer (Schweiz), Stan Wawrinka (Schweiz), US-Open-Sieger Marin Cilic (Kroatien) und Berdych. Der ebenfalls qualifizierte Nadal hat seine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.

SID

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