Dallas kassiert zweite Niederlage in Folge

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Dirk Nowitzki in Aktion.

Los Angeles - Basketball-Superstar Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben in der nordamerikanischen Profiliga NBA die zweite Niederlage nacheinander kassiert.

Der Champion von 2011 unterlag bei den Los Angeles Clippers 100:120, obwohl Nowitzki mit 25 Punkten überzeugte. Bei den Clippers trafen gleich sechs Spieler zweistellig, Allstar Blake Griffin kam auf 22 Zähler.

„Besorgt bin ich noch nicht“, sagte Nowitzki, „aber wir wissen, dass wir noch nicht da sind, wo wir sein wollen. Dieses Spiel hat das noch einmal ganz deutlich gemacht. Uns steht noch viel Arbeit bevor, wir müssen offensiv wie defensiv zusammenspielen.“

Dallas hat 26 Siege und 12 Niederlagen auf dem Konto und liegt als Fünfter der Western Conference nun hinter den Houston Rockets (97:82 gegen die Utah Jazz) und den spielfreien Memphis Grizzlies. Auch die Clippers (25 Siege, 12 Niederlagen) setzen die Mavericks unter Druck.

„Wir haben genug Talent im Kader“, sagte Nowitzki mit Blick auf den weiteren Kampf um die Play-off-Plätze: „Wir haben auch genügend Herz und den Willen. Aber wir müssen an einigen Stellschrauben drehen und einfach bessere Spiele abliefern.“

Die Portland Trail Blazers mit Nationalspieler Chris Kaman festigten zudem den zweiten Platz im Westen durch einen 103: 92-Erfolg gegen die Orlando Magic. Beim dritten Sieg in Folge steuerte Center Kaman kam in knapp 20 Minuten Spielzeit auf zehn Punkte.

Derweil setzten die New York Knicks ihre historische Pleitenserie fort. Der zweimalige Meister kassierte gegen die Charlotte Hornets (82:110) die 15. Niederlage in Serie - bereits 13 Pleiten hatten Vereinsrekord bedeutet. „Ich übernehme dafür die Verantwortung“, sagte Präsident Phil Jackson und nahm Trainer Derek Fisher in Schutz: „Es ist nicht sein Fehler. Anscheinend habe ich nicht die richtigen Jungs für das Team gefunden.“

Jackson ist der erfolgreichste Trainer der NBA-Geschichte, mit den Chicago Bulls und den Los Angeles Lakers gewann er elf Meisterschaften. Seit dieser Saison ist Jackson Präsident der Knicks.

sid

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