Dallas-Coach Carlisle stellt Charakter des Teams infrage

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Dirk Nowitzki kassierte mit den Dallas Mavericks die zweite Niederlage hintereinander. Foto: Larry W. Smith

Das war wieder einmal Nichts! Dallas schenkt in der NBA erneut einen Sieg her und treibt seinen Trainer damit zur Weißglut. Auch Nowitzki tut sich gegen Phoenix schwer.

Phoenix (dpa) - Nach dem nächsten Rückschlag auf dem Weg zu einem stabilen Playoff-Team platzte Dallas-Coach Rick Carlisle wieder einmal der Kragen.

"In der ersten Halbzeit waren wir als Team gar nicht da, das gilt für die Trainer, die Spieler, einfach jeden", schimpfte Carlisle nach dem enttäuschenden 92:98 der Mavericks gegen die Phoenix Suns. "Wenn du dich in dieser Liga 24 Minuten lang nicht zeigst, dann holen dich die Basketball-Götter", sagte der nicht zum ersten Mal in dieser Saison von seinem Team enttäuschte Trainer.

Durch die zweite Niederlage in Serie und die dritte Pleite gegen die Suns im dritten Duell dieser Saison fielen die Mavs in der Western Conference auf den siebten Rang zurück. Und die schwankenden Leistungen von Dirk Nowitzki und Co. machen derzeit wenig Hoffnungen, dass sich die Texaner bis zum Beginn der Playoffs am 18. April in der Tabelle noch weiter nach oben arbeiten werden. In der jetzigen Verfassung sind die Aussichten auf eine erfolgreiche K.o.-Runde nicht besonders rosig.

"Wir haben in den entscheidenden Phasen einfach falsche Entscheidungen getroffen", sagte Nowitzki, der sich mit elf Punkten begnügen musste. Bester Werfer bei den Gastgebern war Chandler Parsons mit 19 Zählern. Monta Ellis hatte dagegen einen rabenschwarzen Tag erwischt, nach einer Bilanz von vier getroffenen Würfen aus dem Feld bei 22 Versuchen verließ er wortlos die Halle.

Carlisle nahm Ellis, schon oft genug Matchwinner für die Mavs, aber in Schutz. "Es geht nicht um Monta", sagte der verärgerte Coach. "Wenn wir uns von Anfang an anders präsentieren, reden wir jetzt nicht über seine Trefferquote."

Die Mavs starteten wieder einmal schlecht und lagen zur Pause mit 15 Punkten hinten (42:57). Nach dem Seitenwechsel starteten die Gastgeber aber zunächst eine tolle Aufholjagd und lagen fünf Minuten vor dem Ende mit sechs Punkten vorne (86:80). Doch dann glitt Nowitzki und Co. die Partie wieder aus den Händen.

Statistik Phoenix-Dallas

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