Diskus-Star fordert rote Startnummern

Robert Harting will Dopingsünder brandmarken

Leichtathletik-WM 2015, Robert Harting, Doping, Dopingsünder
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Robert Harting verpasst die Leichtathletik-WM in Peking wegen den Folgen seines Kreuzbandrisses.

Peking - Robert Harting gilt als Saubermann der Leichtathletik. Der Olympiasieger macht sich Gedanken über die Zukunft seines Sports. Gedopte Athleten sind Ziel seiner Überlegung.

Diskus-Olympiasieger Robert Harting hat rote Startnummern für ehemalige Dopingsünder gefordert. „Die Dopingsünder müssten auf den ersten Blick zu erkennen sein und zum Beispiel mit einer roten Startnummer markiert werden“, sagte der Berliner, der wegen Trainingsrückstands nach einem Kreuzbandriss bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking fehlt, in der „Bild am Sonntag“. „So weiß der Fan zu Hause am Fernseher direkt, dass der Athlet schon einmal betrogen hat.

David Storl hat die mögliche Kennzeichnung von Doping-Sündern mit roten Startnummern begrüßt. „Es ist schon eine gute Idee. Man sollte es schon offensichtlich gestalten, wenn Leute positiv getestet wurden“, sagte er am Sonntag nach dem Gewinn der Silbermedaille im Kugelstoßen bei der Leichtathletik-WM in Peking Silber.

„Man sollte auch Leute, die zweimal positiv getestet worden sind, von solchen Wettkämpfen ausschließen - wie zum Beispiel einen Justin Gatlin, der zweimal überführt wurde“, meinte der 25 Jahre alte Storl. US-Sprinter Gatlin war zweimal wegen Dopings gesperrt und wurde am Sonntag im WM-Finale über 100 Meter hinter Usain Bolt Zweiter.

dpa

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