Olympische Winterspiele 2018 in Südkorea wie geplant

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Cho Yang Ho ist Vorsitzender des Organisationskomitee für die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang (POCOG) Foto: Stephan Jansen

Seoul (dpa) - Das Organisationskomitee für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang (POCOG) hat IOC-Vorschläge zur Verlegung einiger Wettbewerbe abgelehnt.

Die Spiele, und damit auch die olympischen Bob- und Rodel-Wettkämpfe, sollen wie ursprünglich geplant in Südkorea stattfinden, erklärten Pyeongchangs Olympia-Macher. Der POCOG-Vorsitzende Cho Yang Ho zeigte sich offen für Diskussionen mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) über die in Monte Carlo beschlossenen Reformen, ohne das weiter auszuführen. "Doch vorerst ist es unser Wunsch, dass alle Veranstaltungen in Pyeongchang, Gangneung und Jeongseon gemäß unseren ursprünglichen Plänen, die vom IOC akzeptiert wurden, stattfinden", wurde er von POCOG zitiert.

Das IOC hatte laut dpa-Informationen POCOG nahe gelegt, die Bauarbeiten für die Bob- und Rodelbahn zu stoppen und der Verlegung der Wettkämpfe in ein anderes asiatisches Land, nach Europa oder in die USA zuzustimmen. Aus Gründen der Nachhaltigkeit will das IOC künftig in Ausnahmefällen länder- und städteübergreifende Olympische Spiele erlauben.

Cho begrüßte die IOC-Reformen zur Neuausrichtung der Ringe-Organisation, doch eine Umsetzung für die Winterspiele 2018 sei schwierig, "da die Bauarbeiten für alle Wettkampfstätten bereits in vollem Gang sind". Angesichts geplanter Probeveranstaltungen im Februar 2016 sei nicht mehr viel Zeit. Zudem würden die Organisatoren solide Pläne für die Nutzung der Wettkampfstätten nach den Spielen wie auch Maßnahmen zur Kostenkontrolle entwickeln, sagte Cho.

Vor ihm hatte schon der Gouverneur der südkoreanischen Provinz Kangwon, Choi Moon Soon, den IOC-Wunsch abgelehnt. In der nordöstlichen Provinz befinden sich die vorgesehenen Wettkampfstätten der Winterspiele.

Organisationskomitee für Olympische Winterspiele 2018

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