Grand Slam beginnt am 27. Juni

Kohlschreiber bangt nach Verletzung um Wimbledon-Teilnahme

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Tennisprofi Philipp Kohlschreiber.

Halle/Westfalen - Nachdem Tennisprofi Philipp Kohlschreiber beim Turnier in Halle verletzungsbedingt nicht das Viertelfinale spielen konnte, ist nun auch seine Teilnahme in Wimbledon fraglich.

Tennisprofi Philipp Kohlschreiber muss um seine Teilnahme an Wimbledon bangen. Zu seinem Viertelfinale an diesem Freitag beim Rasen-Turnier im westfälischen Halle trat der Augsburger verletzungsbedingt nicht an. Wegen einer Zerrung an der linken Hüfte verzichtete die deutsche Nummer eins auf die Partie gegen Dominic Thiem.

Die Verletzung stammt bereits vom Turnier in Stuttgart, wo Kohlschreiber erst am Montag das Finale gegen den Österreicher Thiem verloren hatte.

Wimbledon-Teilnahme fraglich

"Es ist auf jeden Fall ein Knacks, ein Rückschlag", sagte Kohlschreiber. Gut eine Woche vor dem Beginn des dritten Grand-Slam-Turniers der Saison hofft der 32-Jährige noch auf einen Start in Wimbledon. "Ich hoffe, dass ich bis dahin die Verletzung auskuriert habe. Das steht aber momentan in den Sternen", sagte er. Wimbledon beginnt am 27. Juni.

Am Donnerstag war Kohlschreiber mit einem umkämpften Dreisatz-Sieg gegen den Kroaten Ivo Karlovic in die Runde der besten Acht in Halle eingezogen. "Es ist schlechter geworden. Das macht es mir nicht möglich, auf den Platz zu gehen", sagte Kohlschreiber. "Es macht keinen Sinn, Schlimmeres zu riskieren."

Zverev eine Runde weiter

Davis-Cup-Spieler Alexander Zverev hat hingegen das Halbfinale in Halle/Westfalen erreicht. Der 19 Jahre alte Hamburger setzte sich gegen den früheren Finalisten Marcos Baghdatis (Zypern) 7:6 (11:9), 6:3 durch. "Das waren heute sehr lange Ballwechsel, ungewohnt auf Rasen. Wir haben beide wenig Fehler gemacht", sagte Zverev: "Ich freue mich, dass ich im Halbfinale bin. Ich wusste dass ich mein bestes Tennis spielen muss, um zu gewinnen. Das habe ich getan."

Am Samstag wartet Rekordsieger Roger Federer auf den deutschen Hoffnungsträger. Der topgesetzte Schweizer gewann sein Viertelfinale gegen den Weltranglistenelften David Goffin (Belgien) 6:1, 7:6 (12:10). Gegen Federer sieht sich Zverev selbst als Außenseiter: "Ich spiele gut, aber er ist der beste Spieler aller Zeiten - vor allem auf Rasen."

dpa/SID

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