Nach missglücktem Start

Arminia Bielefeld trennt sich von Trainer Rehm

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Bielefeld trennte sich von Trainer Rüdiger Rehm. Foto: Maja Hitij

Arminia Bielefeld hat auf den schlechten Start in der 2. Liga reagiert. Nachdem in den ersten zehn Saisonspielen kein Sieg gelang, muss der erst im Sommer geholte Trainer Rüdiger Rehm wieder gehen.

Bielefeld (dpa) - Arminia Bielefeld hat sich nach nur vier Monaten schon wieder von Trainer Rüdiger Rehm getrennt. Damit zog der Zweitligist die Konsequenz aus dem verpatzten Saisonstart. In bislang zehn Spielen gelang der Arminia bei fünf Unentschieden als einziger Mannschaft noch kein Sieg.

Nach dem 0:4 bei Fortuna Düsseldorf entschlossen sich die Ostwestfalen zum Handeln und stellten Rehm sowie dessen Assistenten Mike Krannich frei. Nach der hohen Niederlage bleibt die Arminia Tabellenvorletzter - punktgleich mit Schlusslicht St. Pauli.

Bis ein neuer Chefcoach gefunden ist, wird Vereinsangaben zufolge der bisherige Co-/U19-Trainer Carsten Rump übergangsweise das Training der Profis leiten. Die Arminia muss am Dienstag in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Ligarivale Dynamo Dresden antreten.

"Die Trennung von Rüdiger Rehm und Mike Krannich ist uns nicht leicht gefallen. Beide haben sich seit ihrem Amtsbeginn voll und ganz in den Dienst des Clubs gestellt. Leider ist der erhoffte sportliche Erfolg ausgeblieben", stellte Sport-Geschäftsführer Samir Arabi in einer Clubmitteilung fest. "Als Resultat der zuletzt enttäuschenden Entwicklungen sahen wir uns gezwungen zu handeln."

Rehm war erst im Sommer vom Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach gekommen und hatte den zum SV Darmstadt 98 gewechselten Norbert Meier ersetzt. Der 37-Jährige sei aktuell einer der gefragtesten Trainer im deutschen Profifußball, hieß es damals bei der Arminia. Der einstige Bundesligist stattete den Coach mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2018 aus. An Großaspach sollen mindestens 150 000 Euro Ablöse geflossen sein.

Der 188-malige Zweitligaspieler Rehm hatte den kleinen Club aus der Nähe von Stuttgart in die 3. Liga geführt und dort mit Großaspach Rang sieben belegt. "Wir sind davon überzeugt, dass er mit großer Kompetenz und Tatendrang neue wertvolle Akzente in der Entwicklung unseres Clubs setzen wird", hatte Arabi damals erklärt. Diese Erwartungen konnte Rehm nicht erfüllen, auch wenn die Niederlage in Düsseldorf durch einen strittigen Elfmeter zum 0:2 und einen vorangegangenen, harten Platzverweis unglücklich zustande kam.

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