Budget von 5,3 Milliarden Euro

Rom präsentiert Olympia-Bewerbung für 2024

+
Rom bewirbt sich für die Olympischen Sommerspiele 2024.

München - Italiens Hauptstadt möchte ein zweites Mal nach 1960 Olympische Spiele ausrichten. Damit bekommen Paris, Los Angeles und Budapest nach Hamburgs Absage nochmal Konkurrenz. Oberhaupt der Bewerbung ist ein ehemaliger Ferrari-Chef. 

Die italienische Hauptstadt Rom hat ihre Pläne für die Olympia-Bewerbung 2024 mit einem Budget von rund 5,3 Milliarden Euro vorgestellt. „Wir wollen das größte Sport-Fest aller Zeiten“, sagte der Chef des Bewerbungskomitees, Luca Di Montezemolo, ehemaliger Verwaltungsratsvorsitzender von Ferrari, bei der Vorstellung der Pläne am Mittwoch in Rom. „Wir haben starke Rivalen, aber die Stadt hat den Enthusiasmus und die Stärke, um diese Herausforderung zu gewinnen“, ergänzte er. 70 Prozent der benötigten Sportanlagen sind nach Angaben der Organisatoren bereits vorhanden.

Einige Sportarten sollen an historischen Stätten stattfinden, zum Beispiel dem Circus Maximus und den Kaiserforen. Das Fußball-Turnier soll über das gesamte Land verteilt werden, Segeln vor Sardinien stattfinden. Die Organisatoren erwarten Einnahmen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro durch Ticketverkauf, Merchandising oder Sponsoring und etwa 177 000 neue Arbeitsplätze. Italiens berühmter Filmkomponist Ennio Morricone soll eine Hymne zur Bewerbung Roms komponieren.

Nachdem Hamburgs Bürger bei einem Referendum gegen eine Bewerbung der Hansestadt gestimmt hatten, kandidieren neben Rom noch Paris, Los Angeles und Budapest für die Spiele. Der Gastgeber wird im Sommer 2017 in Lima gewählt. Rom war zuletzt 1960 Gastgeber Olympischer Sommerspiele. Ihre Bewerbung für die Sommerspiele 2020 hatte die Stadt noch aus finanziellen Gründen zurückgezogen.

DPA

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Ryder Cup 2016: So sehen Sie das Golfturnier live im TV und Live-Stream
Ryder Cup 2016: So sehen Sie das Golfturnier live im TV und Live-Stream
Bundesliga-Spielerinnen als Opfer einer gemeinen Porno-Attacke
Bundesliga-Spielerinnen als Opfer einer gemeinen Porno-Attacke
Kerber im tz-Interview: "Ich wollte den Druck - jetzt habe ich ihn"
Kerber im tz-Interview: "Ich wollte den Druck - jetzt habe ich ihn"
Handball-Champions-League: So spielte der THW Kiel gegen Paris St. Germain
Handball-Champions-League: So spielte der THW Kiel gegen Paris St. Germain

Kommentare