100.000 Fans feiern Meisterschaft

Schlaflos in San Antonio - Spurs feiern NBA-Titel

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100.000 Fans haben am Mittwoch die Ufer des San Antonio River gesäumt, um den NBA-Titel der Spurs zu feiern.

San Antonio - Rund 100.000 Fans haben am Mittwoch die Ufer des San Antonio River gesäumt, um die heimischen Spurs für ihren fünften Titelgewinn in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zu feiern.

Das Team um Superstar Tim Duncan präsentierte sich drei Tage nach dem entscheidenden Sieg gegen die Miami Heat auf bunt geschmückten Booten den Anhängern und setzte die Meisterfeier anschließend vor rund 75.000 Zuschauern im Alamodome fort.

Von den Fans lautstark gefordert ergriff MVP Kawhi Leonard auf einem der Boote das Mikrofon. „So langsam begreife ich es, aber ich werde noch den ganzen Sommer davon zehren“, sagte der 22-Jährige, der als jüngster Spieler der NBA-Geschichte den Preis für den wertvollsten Spieler der Finals abgeräumt hatte: „Es war schwierig runterzukommen. Ich dachte, ich bekomme nach den Finals ein wenig Schlaf, aber ich feiere immer noch.“

Nach dem Start der Parade am Arneson River Theatre erwartete die Profis in der ehemaligen Spurs-Heimspielstätte der Höhepunkt der Feierlichkeiten, am Alamodome hatten zahlreiche Anhänger bei Temperaturen von mehr als 30 Grad bis zu fünf Stunden ausgeharrt. Nur wenige Kilometer entfernt, vor 18.581 Fans im ATundT Center, hatte das Team von Trainerlegende Gregg Popovich die best-of-seven-Finalserie gegen die Heat am Sonntag durch ein 104:87 im fünften Spiel mit 4:1 gewonnen und damit den Meister der vergangenen beiden Jahre entthront.

Es war die fünfte Meisterschaft seit 1999 (1999, 2003, 2005, 2007, 2014), an allen Titeln war Tim Duncan beteiligt. Ob er nun auch noch eine 18. Saison für die Spurs spielen werde, wurde der 38-Jährige gefragt, doch Duncan wollte noch nicht über die Zukunft sprechen. „Es war eine lange Zeit, sieben Jahre seit dem letzten Titel“, sagte der 14-malige All Star: „Gegen Ende meiner Karriere war das eine schöne Sache. Wir sind ein tolles Team und haben viel Spaß zusammen.“

Im Alamodome übernahm schließlich der australische Point Guard Patty Mills die Rolle des Moderators, stellte Trainer und Spieler vor und bewies Entertainer-Qualitäten. Besonders die Routiniers Duncan, Manu Ginobili und Tony Parker wurden mit Standing Ovations bedacht.

SID

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