Schröder mit Atlanta Hawks von Cleveland vorgeführt

Dennis Schröder liegt mit den Hawks in der Serie 0:2 hinten. Die Chancen auf das NBA-Finale sind nun verschwindend gering. Foto: Erik S. Lesser
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Dennis Schröder liegt mit den Hawks in der Serie 0:2 hinten. Die Chancen auf das NBA-Finale sind nun verschwindend gering. Foto: Erik S. Lesser
LeBron James regierte mit 30 Punkten das Spiel und konnte obendrein seine Mitspieler hervorragend bedienen. Foto: John Amis
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LeBron James regierte mit 30 Punkten das Spiel und konnte obendrein seine Mitspieler hervorragend bedienen. Foto: John Amis
DeMarre Carroll spielte überraschend, konnte den King aber nicht stoppen. Foto: Erik S. Lesser
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DeMarre Carroll spielte überraschend, konnte den King aber nicht stoppen. Foto: Erik S. Lesser
Der Abschluss von Dennis Schröder war besser, aber eine Aufholjagd konnte er nicht einleiten. Foto: Erik S. Lesser
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Der Abschluss von Dennis Schröder war besser, aber eine Aufholjagd konnte er nicht einleiten. Foto: Erik S. Lesser
Center Al Horford kommt gegen die Cavs nicht zu seinem Offensiv-Spiel. Foto: Erik S. Lesser
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Center Al Horford kommt gegen die Cavs nicht zu seinem Offensiv-Spiel. Foto: Erik S. Lesser
Die Cavs brauchten diesmal keine 28 Punkte von J.R. Smith. Foto: Erik S. Lesser
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Die Cavs brauchten diesmal keine 28 Punkte von J.R. Smith. Foto: Erik S. Lesser

Das NBA-Halbfinale zwischen den Atlanta Hawks mit Dennis Schröder und den von LeBron James angeführten Cleveland Cavaliers verläuft bislang einseitiger als erwartet. Cleveland gewann in Atlanta auch die zweite Partie und könnte in den folgenden Heimspielen alles klar machen.

Atlanta (dpa) - Für Dennis Schröder und die Atlanta Hawks deutet in den Playoffs der NBA vieles auf ein Halbfinal-Aus hin. Nach ihrer bislang schlechtesten Leistung in der K.o.-Runde verloren die überforderten Hawks gegen ganz stark aufspielende Cleveland Cavaliers mit 82:94.

Durch die zweite Heimniederlage liegt die Mannschaft von Trainer Mike Budenholzer 0:2 hinten. Cleveland kann durch zwei Heimsiege am Sonntag und Dienstag bereits ins Finale einziehen. Die Statistik spricht klar für das Team von Superstar LeBron James. In der NBA-Geschichte sind 94 Prozent der Mannschaften, die in einer Best-of-seven-Serie mit 2:0 vorne lagen, weitergekommen.

Atlanta konnte zwar DeMarre Carroll einsetzen, der sich zum Auftakt eine Knieverletzung zugezogen hatte. "Wir wussten alle, dass ich nicht bei 100 Prozent bin. Aber letztlich war ich auf dem Feld", sagte Carroll und meinte sogar: "Ich hätte diese Gelegenheit um nichts in der Welt ausgelassen. Ich wäre auf einem Bein da raus gegangen."

Doch auch mit ihrem besten Punktesammler der Playoffs liefen die Hawks schnell einem Rückstand hinterher. Aufseiten der Gäste hingegen fiel das verletzungsbedingte Fehlen von Allstar Kyrie Irving wegen einer Entzündung im Knie gar nicht auf. James war kaum zu stoppen, und wenn der 30-Jährige einmal nicht selbst punktete, dann bediente er sehenswert seine frei stehenden und treffsicheren Teamkollegen.

"Ich habe ein ziemlich gutes Vokabular, aber mir gehen die Superlative für diesen Jungen aus", sagte Clevelands Trainer David Blatt, der lange in Israel aktiv war. James lobte die Teamleistung - vor allem in der Defensive - und meinte: "Meine Jungs sind heute rausgegangen, um für mich zu spielen. Deshalb haben wir gewonnen."

Nach einer 54:49-Pausenführung zogen die Cavaliers durch ein starkes drittes Viertel (30:17) entscheidend auf 84:66 davon. Blatt konnte es sich im Schlussabschnitt sogar erlauben, James 2:45 Minuten vor Spielende aus der Partie zu nehmen. Mit 30 Punkten war James erfolgreichster Gäste-Akteur.

Schröder erzielte in seinen knapp 13 Minuten Spielzeit mit 13 Zählern zwar die meisten Punkte für sein Team, dennoch wirkte auch er wie der Rest der Hawks gegen die furios und mannschaftsdienlich auftretenden Cavaliers überfordert. Zu allem Überfluss musste Kyle Korver das Feld wegen einer Knöchelblessur verlassen. Korvers Einsatz im dritten Spiel ist ungewiss.

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