Disqualifiziert, abgeschlagen, ausgeschieden

"Schwarzes Wochenende" für Mick Schumacher

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Mick Schumacher.

Klettwitz - Mick Schumacher kommt in der Formel 4 einfach nicht mehr in Fahrt. Der 16 Jahre alte Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher erlebte beim Rennwochenende auf dem Lausitzring drei Tage zum Vergessen.

Missachtung Roter Flaggen in der Qualifikation am Freitag, keine Starterlaubnis für das erste Rennen am Samstag, Platz 16 im zweiten Lauf und das Aus in der ersten Runden am Sonntag. Grund dafür war eine gebrochene Radaufhängung, nachdem er in einen Unfall verwickelt worden war. „Das Ende eines miserablen Wochenendes für Mick“, schrieb sein Rennstall Van Amersfoort Racing am Sonntag bei Twitter.

In der Gesamtwertung liegt Schumacher junior auf Rang 15. Nach seinem Sieg beim dritten Lauf am Auftaktwochenende in Oschersleben klappt nicht mehr allzuviel bei dem 16-Jährigen, auf den zu Beginn der neuen ADAC-Rennserie fast ausschließlich die Augen gerichtet waren. Am zweiten Wochenende der Formel 4 stoppten zwei Unfälle den Teenager. Weil er sich bei einem der Crashs auch noch einen Bruch in der rechten Hand zugezogen hatte, musste er auf Rennen Nummer drei auf dem Kurs im österreichischen Spielberg verzichten. In Spa-Francorchamps konnte er danach zumindest mit einer Aufholjagd überzeugen, als er von Startplatz 27 bis auf Rang 15 vorfuhr.

Mit der Entscheidung um die Meisterschaft wird Mick Schumacher, dessen Vater sich nach seinem Ski-Unfall Ende 2013 weiter in der Wahlheimat am Genfer See in der langwierigen Rehabilitation befindet, nichts zu tun haben. Zur Halbzeit der Serie führt der 17 Jahre alte Schwede Joel Eriksson (163). Vier Punkte dahinter liegt Mick Schumachers 19 Jahre alter Teamkollege Joey Mawson aus Australien. Dritter ist der 18 Jahre alte Marvin Dienst aus Lampertheim. Die ersten Drei hatten auch die Siege auf dem Lausitzring (Mawson Rennen 1, Eriksson Rennen 2, Dienst Rennen 3) unter sich ausgemacht.

dpa

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