Serbien und Litauen im Halbfinale der EM

Milos Teodosic dirigiert das Spiel. Foto: Sebastien Nogier
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Milos Teodosic dirigiert das Spiel. Foto: Sebastien Nogier
Litauen mit Renaldas Seibutis knackt die Italiener. Foto: Sebastien Nogier
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Litauen mit Renaldas Seibutis knackt die Italiener. Foto: Sebastien Nogier
Andrea Bargnani und Jonas Valanciunas liefern sich unter den Körben beeindruckende Center-Duelle. Foto: Sebastien Nogier
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Andrea Bargnani und Jonas Valanciunas liefern sich unter den Körben beeindruckende Center-Duelle. Foto: Sebastien Nogier
Marco Belinelli verteilt die Bälle mit Übersicht. Foto: Sebastien Nogier
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Marco Belinelli verteilt die Bälle mit Übersicht. Foto: Sebastien Nogier
Die litauischen Fans unterstützen lautstark. Foto: Sebastien Nogier
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Die litauischen Fans unterstützen lautstark. Foto: Sebastien Nogier

Lille (dpa) - Mitfavorit Serbien hat erstmals seit 2009 wieder das Halbfinale bei der Basketball-EM erreicht. Der Vize-Weltmeister bezwang in Lille Außenseiter Tschechien mit 89:75 (45:42) und trifft im Kampf um das direkte Olympia-Ticket auf Litauen.

Der Silbermedaillengewinner von 2013 setzte sich in einer packenden Partie mit 95:85 (79:79, 37:36) gegen den deutschen Gruppengegner Italien durch.

Für die Serben führte Topstar Milos Teodosic mit zwölf Punkten und 14 Assists Regie, mehr Vorlagen gelangen noch keinem Spieler in der regulären Spielzeit bei einer EM. "Er verdient diesen Rekord", schwärmte Coach Sasa Djordjevic. "Er ist ein unglaublicher Spieler." Bester Werfer des Deutschland-Bezwingers war Zoran Erceg mit 20 Zählern. Tschechien hielt als bisheriges Überraschungs-Team der Europameisterschaft erneut gut mit, musste sich aber trotz einer starken Leistung von Center Jan Vesely (23) geschlagen geben.

Nach einer umkämpften regulären Spielzeit behielten die Litauer in der Verlängerung die Nerven. NBA-Center Jonas Valanciunas zeigte mit 26 Punkten und 15 Rebounds eine überragende Leistung. Natürlich sorgte Paulius Jankunas per Dreier für die endgültige Entscheidung. Das Team traf 11 von 18 Würfen hinter der Linie.

Auch im ersten Halbfinalduell Spanien gegen Titelverteidiger Frankreich am Donnerstag geht es um einen Platz im Olympia-Turnier. Tschechien und Italien müssen mindestens EM-Platz sieben erreichen, um noch den Sprung zu einem Ausscheidungsturnier für die Sommerspiele zu schaffen.

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