Wird sie jetzt Sportlerin des Jahres?

tz-Kommentar: An Kerber führt kein Weg vorbei

tz-Sportredakteur Mathias Müller.

München - ANgelique Kerber gewinnt als neue Nummer 1 im Damen-Tennis die US-Open. tz-Sportredakteur Mathias Müller ist zurecht begeistert, wie er in seinem Kommentar durchblicken lässt.

Bastian Schweinsteiger, Fußball-Weltmeister, Champions-League-Sieger und Klub-Weltmeister, gratulierte Angelique Kerber zum grandiosesten Wochenende ihres Sportlebens. Der viel Dekorierte wusste ihre Leistung richtig einzuschätzen. Doch mit Worten zu erklären, was die 28-Jährige in diesem Jahr geleistet hat, ist unmöglich. Seit dem Rücktritt der Gräfin am 13. August 1999 bettelte Deutschland um eine würdige Erbin. 

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Heute, mehr als 27 Jahre später, haben wir wieder eine Nummer 1. Ganz ausfüllen kann Kerber die riesigen Fußstapfen nicht. Dazu fehlen ein paar Erfolge und die nötige Außenwirkung. Einen Hype wie zu Graf-Becker-Zeiten gibt es nur einmal. Frag’ nach in der Formel 1 und dem Duo Vettel/Schumacher. Aber: Am Samstag fieberten im Schnitt über eine Million Zuschauer am TV mit, beim Olympiafinale waren es 5,5 Millionen. Angie Kerber ist nach vielen Jahren harter Arbeit nicht nur in der Elite angekommen, sie ist die Tennis-Elite. Deshalb führt bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres, die sie so gerne gewinnen will, kein Weg an ihr vorbei.

Das US-Open-Finale zum Nachlesen im Live-Ticker

Kerber gewinnt US-Open: "Alle meine Träume sind wahr geworden"

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