Topfavorit weiter

US-Basketballer im WM-Halbfinale gegen Litauen

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Klay Thompson (l.) und Goran Dragic.

Barcelona - Die USA steuern bei der Basketball-WM in Spanien weiter problemlos auf die Titelverteidigung zu. Auch Slowenien konnte die NBA-Stars nicht gefährden. Dass Litauen im Halbfinale zum Stolperstein wird, ist ebenfalls unwahrscheinlich.

Die US-Basketballer marschieren bei der WM in Spanien weiter mühelos durch das Turnier. Die NBA-Stars bezwangen am Dienstag in Barcelona im Viertelfinale Slowenien mit 119:76 (49:42) und stehen damit erwartungsgemäß in der Vorschlussrunde. Dort trifft der Titelverteidiger am Donnerstag (21.00 Uhr/Sport1) auf Vize-Europameister Litauen. Die Osteuropäer hatten sich zuvor im ersten Viertelfinale gegen Vize-Weltmeister Türkei mit 73:61 (33:28) durchgesetzt. Bester Werfer im US-Team gegen Slowenien war Klay Thompson von den Golden State Warriors mit 20 Punkten. Bei den Slowenen kam Goran Dragic von den Phoenix Suns auf 13 Zähler.

Die USA lagen im Palau Sant Jordi zur Pause zwar lediglich mit sieben Punkte vorne (49:42) und ließen die anfangs unerschrockenen Slowenen zu Beginn des dritten Viertels sogar auf fünf Zähler herankommen. Dann drehte das Team von Coach Mike Krzyzewski aber auf und zog bis zum Ende des dritten Viertels auf 22 Punkte davon (86:64). Dabei konnte es sich der Topfavorit sogar leisten, dass in James Harden einer seiner Superstars seine ersten neun Würfe neben den Korb setzte.

Im Schlussabschnitt knackte Derrick Rose dann die 100-Punkte-Marke, der Rest war Schaulaufen. Am Ende hatten alle zwölf US-Spieler Punkte erzielt, gleich sechs US-Boys trafen sogar zweistellig. Die Slowenen hatten dem Hochgeschwindigkeits-Basketball der Amerikaner nichts mehr entgegenzusetzen.

Zuvor hatte Litauen die Türkei aus dem Turnier geworfen. Das Team um NBA-Center Jonas Valanciunas von den Toronto Raptors konnte sich gegen den WM-Zweiten von 2010 erneut auf seine treffsicheren Schützen aus der Distanz verlassen. Die Osteuropäer trafen starke 53 Prozent ihrer Dreipunktwürfe, während die Türken aus der Entfernung lediglich mit 17 Prozent ihrer Versuche erfolgreich waren. Bester litauischer Werfer war Renaldas Seibutis mit 19 Punkten. Bei den Türken kam Kerem Gönlüm auf 13 Zähler.

Die anderen beiden Halbfinalisten werden an diesem Mittwoch ermittelt. Zunächst trifft Serbien in Madrid auf Brasilien (18.00 Uhr/Sport1). Dann kommt es zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen Gastgeber Spanien und Europameister Frankreich (22.00 Uhr/Sport1). Die Spanier dürften dabei erstmals gefordert werden.

dpa

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