Reaktionen zum Manipulationsverdacht im Tennis

"Das ist ein Schlag in die Magengrube"

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Noch ist völlig offen welche Spiele betroffen sind.

Melbourne - Die Wettmanipulationen im Tennis werden immer konkreter. Bereits einige Verantwortliche und Stars haben sich inzwischen dazu geäußert.

Alfons Hörmann (DOSB-Präsident): „Das wäre ein weiterer Tiefschlag. Ich empfinde solche Nachrichten als Schlag in die Magengrube für alle die, die sich für den Sport engagieren. Ich bin aber noch vorsichtig, es lohnt sich, ein paar Stunden abzuwarten, bis die Nachrichten klarer sind. Die Frage eines fairen und den Prinzipien des Sports entsprechenden Wettkampfes steht für mich an aller erster Stelle. Wenn das Spiel oder der sportliche Wettbewerb manipuliert wird, dann ist das die Bankrotterklärung für den Sport.“

Novak Djokovic (Tennisprofi): „Ich glaube nicht, dass das einen Schatten auf unseren Sport wirft. Es gibt bislang keine klaren Beweise, dass aktive Spieler betroffen sind. Solange ist es reine Spekulation.“

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Fragen und Antworten zum Manipulationsskandal

Roger Federer (Tennisprofi): „Ich würde gerne die Namen wissen. War es ein Spieler oder seine Entourage? Wann? Ein Einzel- oder Doppelspieler? In welchem Grand Slam? Es gibt keinen Platz für dieses Verhalten in unserem Sport, ich habe kein Verständnis dafür.“

Serena Williams (Tennisprofi): „Ich kann nur für mich antworten: Wenn ich spiele, gebe ich mein Bestes. Und jede Spielerin, gegen die ich spiele, scheint ebenfalls ihr Bestes zu geben.“

Andrea Petkovic (Tennisprofi): „Die ATP muss entweder die Wetten auf den kleinen Turnieren unterbinden oder das Preisgeld so erhöhen, dass die Jungs davon leben können.“

Philipp Kohlschreiber (Tennisprofi): „Wettbetrug gibt es leider Gottes in jeder Sportart. Man darf aber jetzt nicht alle Spieler und die Tour schlecht machen. Man arbeitet positiv dagegen, es gibt für uns Spieler viele neue Regeln.“

Chris Kermode (ATP-Präsident): „Ich weise die Beschuldigungen zurück, dass wir irgendwelche Dinge zurückhalten oder nicht gründlich untersuchen. Wir sind wachsam. Wir brauchen Beweise. Wir sind uns bewusst, dass es wie in anderen Sportarten auch im Tennis diesbezügliche Risiken gibt. Aber die Verschiebungen bewegen sich auf einem unglaublich niedrigen Niveau.“

sid

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