HBL verteidigt Lizenzverweigerung an HSV

Berlin - Die Handball Bundesliga (HBL) hält ihre Entscheidung der Lizenzverweigerung für den HSV Hamburg nach wie vor für richtig.

„Unser Team ist gestern bei der Schiedsgerichtsverhandlung über acht Stunden für unsere Entscheidung, die Lizenz nicht zu erteilen, eingetreten. Wir halten die Nichterteilung der Lizenz aufgrund der fehlenden Liquidität für richtig. Zu dieser Entscheidung stehen wir nach wie vor“, teilte die HBL am Donnerstag in einer Stellungnahme mit. Zugleich akzeptiere die HBL aber das Urteil des unabhängigen Schiedsgerichtes pro HSV.

Das Schiedsgericht habe der HBL grundsätzlich recht gegeben, dass dem HSV die finanzielle Grundlage fehlt, um in der Bundesliga starten zu können. „Im Kern ist das Schiedsgericht der Meinung, dass die Handball-Bundesliga in den ersten Verfahrensrunden statt einer Lizenzverweigerung, den milderen Weg der Lizenzerteilung unter Bedingungen hätte wählen müssen“, hieß es in der Mitteilung.

Das Schiedsgericht hatte am Mittwochabend die zuvor in zwei Instanzen getroffene Lizenzverweigerung gegen die Hamburger gekippt. Der HSV erhielt die Lizenz unter gravierenden Bedingungen und weiteren Auflagen. Er muss bis zum 1. Juli Liquiditätslücken in Millionenhöhe schließen, ansonsten droht doch noch die Insolvenz und der Abstieg in die 3. Liga. Dann bliebe HBW Balingen-Weilstetten erstklassig und HG Saarlouis zweitklassig.

dpa

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