Diese Bedingungen müssen passen

Klitschkos Zukunft: Kommt es zum Kampf mit Wilder?

Wladimir Klitschko
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Wladimir Klitschko zeigt vor dem Kampf gegen Bryant Jennings seinen gestählten Körper.

New York - Wladimir Klitschko hat einen Fight gegen Deontay Wilder als "interessante Geschichte" bezeichnet. Damit es zu dem Boxkampf kommt, müssen aber mehrere Bedingungen erfüllt werden.

Die Klitschko-Seite plant Großes. Wie Klitschkos Manager Bernd Bönte mehrfach andeutete, könnte sein Schützling nach einem Sieg am Samstag gegen Bryant Jennings im September wieder in den Ring steigen und Tyson Fury boxen. Der Briten-Riese ist zweimaliger Bezwinger von Dereck Chisora und in 24 Kämpfen (18 Knockouts) unbesiegt. Er überragt Kitschko mit seinen 2,06 m um eine halbe Kopflänge und hat im Gegensatz zu Jennings einen großen Namen im Schwergewicht.

Ein weiteres Highlight soll 2016 steigen: Klitschko im Vereinigungskampf gegen den neuen US-Star Deontay Wilder. Der "Bronze Bomber" gilt als echter Kracher und hält nach seinem Sieg im Januar gegen Bermane Stiverne (Kanada) den WBC-Gürtel. Wladimir Klitschko selbst hat grundsätzliches Interesse an einem Fight mit dem Deontay Wilder geäußert. "Das wäre schon eine interessante Geschichte für mich", sagte der 39-Jährige vor seinem Schwergewichts-Kampf am Samstag im New Yorker Madison Square Garden. Der Ukrainer Klitschko ist Weltmeister nach WBA,- WBO- und IBF-Version. Wilder hat seit dem 17. Januar den Gürtel des Verbandes WBC. Diesen Titel hatte bis zu seinem Karriere-Ende 2013 Klitschkos älterer Bruder Vitali getragen.

Für einen Box-Kampf mit Klitschko müsste Wilder seinen Titel bis 2016 halten

Der vier Jahre jüngere der Klitschko-Brüder soll den fehlenden Gürtel zurück in die Familie holen. Der Mega-Fight dürfte in den USA stattfinden, zumal der Olympiasieger von 1996 einen zusätzlichen Vertrag mit dem US-Pay-TV-Sender HBO hält. Mindestens drei Kämpfe muss der Titelträger der Verbände WBO, WBA und IBF von HBO übertragen lassen, der Jennings-Kampf ist erst die Nummer zwei.

Ein Duell mit dem 29-jährigen Wilder wäre wie gesagt frühestens 2016 möglich. Allerdings müsste Wilder bis dahin Weltmeister bleiben und Klitschko zunächst einmal seinen Titel gegen Jennings verteidigen und anschließend den Briten Tyson Fury besiegen.

Bislang seien jedoch alles nur Spekulationen, so Klitschko. "Wir haben ja bei Mayweather und Pacquiao gesehen, wie lange es mitunter dauern kann, bis solch ein Kampf zustande kommt", meinte er. Das mit Spannung erwartete Weltergewichs-Duell am 2. Mai in Las Vegas zwischen dem Amerikaner Floyd Mayweather und Manny Pacquiao von den Philippinen sollte bereits vor sechs Jahren ausgetragen werden, war aber wegen Meinungsverschiedenheiten immer wieder verschoben worden.

Sechs Jahre wolle er auf keinen Fall warten, sagte Klitschko. Generell sieht sich der seit elf Jahren unbesiegte Schwergewichts-König in einer komfortablen Situation. "Aufgrund meiner Erfolge muss ich niemandem mehr etwas beweisen - mir selbst nicht, dem Fernsehsender HBO nicht und dem Publikum auch nicht."

Hoeneß, Klitschko und Co.: Sportliche Geschwister

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dpa/sid

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