Das Ende der Golftour

Wegen Rücken: Tiger Woods schmeißt hin

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Tiger Woods plagen schlimme Rückenprobleme.

Washington - Der einst unangefochtene Herrscher des Profi-Golfs muss seinem lädierten Rücken Tribut zollen: Tiger Woods zieht sich bis auf weiteres von der US-PGA-Tour zurück.

US-Golfprofi Tiger Woods zieht sich wegen einer Formkrise auf unbestimmte Zeit aus dem Turniergeschäft zurück. Diese Entscheidung gab Woods, einst die Nummer Eins der Golf-Welt, am Donnerstag auf seiner Homepage bekannt. Woods leidet unter andauernden Problemen mit dem Rücken. Er hatte Anfang vergangener Woche seine Lebenspartnerin Lindsey Vonn zum Auftakt der alpinen Ski-WM in Beaver Creek als Zuschauer unterstützt. Auch die Rekord-Weltcupsiegerin verfehlt bei der WM im US-Bundesstaat Colorado bisher ihre gesteckten Gold-Ziele klar. Der 39-jährige Woods und die 30-jährige Vonn hatten 2013 ihre Beziehung öffentlich gemacht. Woods zieht die Konsequenz aus einer Serie schlechter Ergebnisse. „Mein Spiel, meine Ergebnisse sind für Turnier-Golf nicht akzeptabel“, begründete er die Entscheidung. Er werde die Pause nutzen, an seinem Spiel zu arbeiten.

Der Kalifornier hatte im Januar bei den Phoenix Open mit 11 über Par die schlechteste Runde seiner Profi-Karriere gespielt. Am vergangenen Donnerstag hatte er wegen Rückenschmerzen die erste Runde in San Diego abgebrochen. Mit seinen Ergebnisse war Woods zuletzt aus den Top 60 der Golf-Weltrangliste gerutscht. „Ich muss jetzt viel an meinem Spiel arbeiten“, hieß es in der Erklärung weiter. „Mein Spiel, meine Ergebnisse sind für Turnier-Golf nicht hinnehmbar.“ Der 39-Jährige ließ den Zeitpunkt für ein Comeback offen. Er werde zurückkommen, „wenn ich denke, dass ich bereit dafür bin.“ Woods hat 79 PGA-Turniere sowie 14 Majors, die wichtigsten Turniere der Profi-Tour, gewonnen. In der Weltrangliste ist er jedoch auf Position 62 abgerutscht. So schlecht war Woods zuletzt 1996 platziert. „Ich habe gesagt, ich spiele ein Turnier, um auf höchstem Niveaus mithalten zu können“, schrieb Woods. Er werde nun Zeit „mit den Menschen verbringen, die wichtig für mich sind“. „Ich hoffe sehr, bald wieder spielen zu können.“

dpa

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