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Die wichtigsten Fragen zu den Play-offs der NFL

NFL, Play-offs, Superbowl
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Der Superbowl 2015.

München - In der National Football League (NFL) ist die „regular season“ vorüber. Fragen und Antworten vor Beginn der Play-offs am kommenden Wochenende.

Welcher Deutsche ist noch dabei? 

Nur noch Sebastian Vollmer mit den New England Patriots. Auf die kommende Saison hoffen: Björn Werner und die Indianapolis Colts, Kasim Edebali und die New Orleans Saints, Markus Kuhn und die New York Giants und Rookie Mark Nzeocha mit den Dallas Cowboys. Vollmer ist derzeit verletzt, soll aber beim ersten Play-off-Spiel der „Pats“ am 16. Januar wieder fit sein.

Wer ist für die Play-offs gesetzt? 

Im Viertelfinale stehen aus der National Football Conference (NFC) die Carolina Panthers aus Charlotte (Saisonbilanz 15:1) und die Arizona Cardinals (13:3) aus Phoenix sowie aus der American Football Conference (AFC) die Denver Broncos (12:4) und Titelverteidiger New England Patriots (12:4) aus Foxborough bei Boston. Ihre Gegner werden am Wochenende ermittelt.

Wie laufen die Play-offs ab?

Vorab: Im Super Bowl treffen die Sieger der AFC und der NFC aufeinander, bis dahin gibt es keine Conference-übergreifenden Spiele. Die beiden Halbfinal-Spiele heißen deswegen offiziell „Championship Games“, das Viertelfinale „Divisional Round“. Am Wochenende werden zunächst die Wild-Card-Spiele ausgetragen, um die Gegner der vier gesetzten Mannschaften zu ermitteln.

Wer ist Titelfavorit?

Das Rennen scheint völlig offen: Neben den vier gesetzten Mannschaften Carolina, Arizona, New England und Denver gelten bei den zahllosen Buchmachern in Las Vegas auch die Seattle Seahawks als aussichtsreicher Kandidat. Der Champion von 2014 und Vorjahresfinalist muss im Wild-Card-Spiel zunächst gegen die Minnesota Vikings aus Minneapolis ran.

Was macht Peyton Manning?

Manning, derzeit verwickelt in eine skurrile Doping-Affäre, war sieben Wochen verletzt, Ersatz Brock Osweiler hielt die Denver Broncos im Rennen. Am Sonntag kam Manning im dritten Viertel gegen die San Diego Chargers zum Einsatz, führte die Broncos zu zwei Touchdowns und zwei Field Goals und auf den ersten Platz in der AFC. Tendenz: Super-Bowl-Teilnahme.

Was ist der „Schwarze Montag“?

Der Montag nach dem Ende der regulären Saison wird „Black Monday“ genannt, weil dann stets die ersten Headcoaches und Manager gefeuert werden. Chip Kelly (Philadelphia Eagles) flog diesmal schon in der Woche zuvor raus, den Anfang am Schwarzen Montag machten dann Jim Tomsula (San Francisco 49ers) und Mike Pettine (Clevland Browns). Fortsetzung folgt.

Was passiert in Los Angeles?

Seit 1994 ist die zweitgrößte Metropole der USA ohne NFL-Team. Die St. Louis Rams, die Okland Raiders (beide bis 1994 in L.A. beheimatet) und die San Diego Chargers wollen umziehen, zwei verschiedene Stadionpläne liegen vor, Raiders und Chargers wollen sogar gemeinsame Sache machen. Am 12. Januar will die NFL eine Entscheidung treffen.

Wo findet der Super Bowl statt?

Schauplatz am 7. Februar (8. Februar MEZ) ist das Levi's Stadium in Santa Clara am Südende der San Francisco Bay, wo normalerweise die 49ers spielen. Die NFL verzichtet diesmal bei der Bezeichnung auf die römischen Zahlzeichen. Es heißt also offiziell „Super Bowl 50“ - und nicht „Super Bowl L“. Übrigens: In der Halbzeit spielt die Band Coldplay.

Wo sind die Play-offs zu sehen?

In Deutschland bei ProSieben MAXX, auf Sat.1 sowie auf ran.de. ProSieben MAXX erzielte am vergangenen Wochenende mit 540.000 Zuschauern (2,4 Prozent Marktanteil) bei der Live-Übertragung des 36:6 der Seattle Seahawks bei den Cardinals einen Rekord. Alle Wild-Card-Spiele am kommenden Wochenende sind bei ProSieben MAXX und Sat.1 live im Fernsehen zu sehen.

sid

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