Comeback von Miller und Svindal

Ski-WM: Deutsche im Super-G gefordert

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Bode Miller beim Trainingslauf in Beaver Creek.

Beaver Creek - Bei der Ski-WM steht am Mittwoch für die Deutschen Skirennfahrer die erste Entscheidung im Super-G an. Für Spannung sorgen zudem die Comebacks von Bode Miller und Aksel Lund Svindal.

Für die deutschen Skirennfahrer geht es bei den Weltmeisterschaften in den USA im Super-G am Mittwoch (19.00 Uhr MEZ/ZDF) um gute Platzierungen. Als Zielvorgaben hat der Deutsche Skiverband Top-15-Resultate für seine Speedspezialisten ausgegeben. In Colorado am Start stehen Josef Ferstl, Andreas Sander und Klaus Brandner. Als Favorit auf Gold gilt der Norweger Kjetil Jansrud. Auch Kitzbühel-Sieger Dominik Paris aus Italien wird in Beaver Creek eine Medaille zugetraut. Für Spannung sorgen zudem die Comebacks von Bode Miller vor seinem Heimpublikum sowie dem Norweger Aksel Lund Svindal.

Beide haben in dieser Saison noch kein Weltcup-Rennen bestritten. Svindal riss sich vor dreieinhalb Monaten die Achillessehne und will nun mit einem Spezialschuh antreten. Miller wurde vor zehn Wochen am Rücken operiert. „Ich habe nichts zu verlieren, also werde ich starten“, sagte der 32 Jahre alte Svindal nach einer guten Leistung beim Abfahrtstraining am Dienstag. „Was drin ist, kann ich nicht sagen. Aber ich kann hier runterfahren und es ist sicher“, kommentierte der Abfahrts-Weltmeister und Super-G-Olympiasieger.

US-Altstar Miller sieht sich in WM-Form. Seine Coaches „haben das Vertrauen, dass ich den Speed habe für eine Medaille - und deswegen sind wir alle hier. Da sind wir uns alle einig“, sagte der viermalige Weltmeister.

Ferstl peilt derweil einen Platz unter den besten 15 ein. „Das ist das große Ziel, ich hoffe, das schaffe ich“, sagte er nach der Abfahrts-Trainingsfahrt. „Das Feeling hat man jetzt, aber das ist das einzige, was man da raus ziehen kann“, sagte er.

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dpa

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