Künstlerhaus am Lenbachplatz

1000 Stars und Sternchen beim Bavaria-Film-Empfang

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Viel los war am Künstlerhaus am Lenbachplatz.
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Trotz größter Hitze mit viel Stoff unterwegs: -Jorge Gonzales.
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Ein Selfie mit Wayne Carpendale für die ARD-Brisant-Kinderreporter Karla und Paul.
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Trafen auf jede Menge Kollegen und Freunde: Produzent Sven Sund, Regisseurin Heidi Kranz und Schauspieler Bernhard Bettermann (re.).
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Brustkrebs besiegt! Schauspielerin Hendrikje Fitz („In aller Freundschaft) kann wieder lächeln.

München - Rund 1000 Stars und Sternchen waren am Dienstag beim Bavaria-Film-Empfang zu Gast - und verrieten, was sie sich

Es ist heiß. Es ist hauteng. Und es ist das Klassentreffen der Stars aus Film und Fernsehen – der Bavaria-Empfang anlässlich des Filmfestes im Künstlerhaus am Lenbachplatz. Sekündlich trudeln die 1000 Prominenten am frühen Dienstagabend ein. Jeder mit einer anderen Neuigkeit. Die Schönste: Hendrikje Fitz (53) alias Pia Heilmann in der TV-Serie In aller Freundschaft ist nach ihrer Brustkrebs-Behandlung wieder zurück im Leben, zeigte sich mit eigenen Haaren, raspelkurz, und verkündete fröhlich: „Eigentlich ist das meine Traumfrisur!“ Und die Fotografen klickten, was das Zeug hielt!

Den schrillsten Auftritt am roten Teppich legte Model-Coach, Stylist und Fernsehjuror Jorge Gonzales hin – mit atemberaubenden Stilettos, während die echten Damen angesichts der Temperaturen eher auf Flipflops setzten.

Das größte Maß an Haltung zeigte indes Christine Neubauer, die, als sie für die Fotografen auf dem roten Teppich posierte, mit drei Eiswürfeln von unbekanntem Absender attackiert wurde. Ein irritierter Blick in die Menge und zu Boden auf die Eiswürfel – und schon setzte die Schauspielerin wieder ihr perfektes Lächeln auf.

Seinen allerersten Auftritt als Gastgeber beim Bavaria-Film-Empfang hatte der neue Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Christian Franckenstein, – neben dem langjährigen Geschäftsführer Achim Rohnke. Seit neun Monaten ist Dr. Franckenstein im Amt und zeigt durchaus Sinn für Humor bei der Frage, wie viel Frankenstein in Franckenstein mit „ck“ steckt? „Ich würde sagen, dass ich mit beiden Beinen in der Realität stehe. In der Grundschule war es ein bisschen was anderes, aber mittlerweile bin ich froh, den Namen zu haben, weil der sich einfach gut einprägt – gerade in dieser Branche.“

Die Branche – das ist ein Kaleidoskop aus lauter Individualisten, aber nicht zwangsläufig Egoisten. Denn auf die kleine (Um-)Frage, welchen Kollegen man im Fernsehen besonders gern anschaut, sprudelte aus jedem angesprochenen Schauspieler eine ganze Liste an unbedingt Erwähnenswerten heraus. ­Hannes Jaenicke spannte gleich einen ganz großen Bogen: Armin ­Müller-Stahl, Götz George, Mario Adorf, ­Katharina ­Thalbach, Maria Peschek – „die Liste ist endlos! Es gibt so viel mehr tolle Schauspielkollegen als es Filme für sie gibt“, bedauerte Jaenicke. Sein Lieblingsgenre: Comedy – aus den USA. „Wir Deutsche tun uns ja leider etwas schwer mit Humor, dafür können wir ­Krimi. Unser Programm besteht zu 90 Prozent aus Krimi – und das finde ich schlimm. Aber das liegt nicht an uns Machern, sondern weil es das Publikum so will, wie die Quoten zeigen.“ Trotzdem bedauert es Jaenicke, dass US-Serien wie House of Cards oder Die Sopranos (aus dem Leben einer italo-amerikanischen Mafia­familie) in Deutschland nicht funktionieren. „Die Sopranos – das war die geilste Serie aller Zeiten und hierzulande ein totaler Flop!“ Aber viel wichtiger – Jaenickes Engagement für Tiere: Am kommenden Dienstag ist er im ZDF Im Einsatz für Löwen – um 22.15 Uhr.

Und wen guckt sich der smarte Fernsehkommissar Ludwig Blochberger (32, Der Alte) am liebsten im TV an? „Ich freu mich immer, wenn ich meinen Vater Lutz seh.“ Irgendwelche Ähnlichkeiten? „Die Stimme, und dass wir beide so jung aussehen.“

Jessica Schwarz hatte gerade erst Barbara ­Auer gesehen. „Bei der bleib ich immer hängen, auch bei Ina Weisse; ach, es gibt so viele tolle Kollegen!“ Und wie ist es, sich selbst zu schauen? „Gestern Abend lief Unter Feinden – das fand ich schwierig; da konnte ich mir nicht wirklich zuschauen. Mir war das zu extrem, und es erinnerte mich an eine Seite, die ich selber nicht so mag“, gesteht Jessica Schwarz und lächelt charmant.

Rosenheim-Cops-Boss Alexander Duda freut sich immer, wenn er den Münchner Tatort sieht – mit Udo Wachtveitl und Miro Nemec. „Ich mag die Kollegen sehr gern, aber auch die Geschichten.“

Und die gefeierte Bibiana ­Beglau? Aus der sprudelt es auch nur so heraus – u.a. ­Brigitte Hob­meier, Claudia ­Michelsen oder Matthias Matschke, „weil der einen unglaublich guten Spagat zwischen Komik und Ernsthaftigkeit hinbekommt.“

Bernhard Bettermann (In aller Freundschaft), der aus Köln kommt, in Zürich lebt, in Leipzig arbeitet, und oft in Berlin ist, wie er sagt, will in München nur Münchner nennen, damit er bei seinen Schauspieler-Freunden nicht in Ungnade fällt: Axel ­Milberg, ­Michael von Au, ­Stefan Hunstein – und – ­Katharina Müller-­Elmau, die aber keine Münchnerin ist. Womit wir beim Stichwort Bettermann auch endlich bei der Liebe wären – ist er doch schwer verknallt in seine Kollegin Mimi Fiedler.

Glücklich tanzte auch die frischgebackene sexy Großmutter Marie Theres Kroetz-Relin (49) über den roten Teppich – mit Vladimir ­Korneev (27) an der Hand, der sie zu allen großen Partys beim Filmfest begleitet.

Das Leben – ein Film!

Mit von der Big-Party u.a. auch Heino Ferch, Eva-Maria und Christoph Friedl, Francis Fulton-Smith, Nina Gnädig, Joseph Hannesschläger, Susan Hoecke, Nikolai Kinski, Joachim Król, Mona Seefried, Wolfgang Stumph, Karin Thaler und Elena Uhlig.

Ulrike Schmidt

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