Am Handgelenk dominieren klassische Uhren-Modelle

Diese Saison sind auch Retro-Modelle wieder angesagt, wie hier bei Fossil (ca. 130 Euro). Foto: Fossil
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Diese Saison sind auch Retro-Modelle wieder angesagt, wie hier bei Fossil (ca. 130 Euro). Foto: Fossil
Eine Lederarmbanduhr wie hier von Diesel (ca. 300 Euro) passt besonders gut zum Business-Outfit. Foto: Diesel
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Eine Lederarmbanduhr wie hier von Diesel (ca. 300 Euro) passt besonders gut zum Business-Outfit. Foto: Diesel
Mit schlichten und edlen Uhrmodellen kann man modisch derzeit nichts verkehrt machen, hier von Wenz (199 Euro). Foto: Wenz
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Mit schlichten und edlen Uhrmodellen kann man modisch derzeit nichts verkehrt machen, hier von Wenz (199 Euro). Foto: Wenz
Das Armband ist derzeit gerne wieder schmal, wie bei diesem Modell von Esprit (ca. 140 Euro). Foto: Esprit
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Das Armband ist derzeit gerne wieder schmal, wie bei diesem Modell von Esprit (ca. 140 Euro). Foto: Esprit
Ein bisschen Farbe ist an den Handgelenken noch zu sehen - wie hier von Esprit (ca. 100 Euro) - aber es ist nicht mehr so knallig wie in der vergangenen Saison. Foto: Esprit
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Ein bisschen Farbe ist an den Handgelenken noch zu sehen - wie hier von Esprit (ca. 100 Euro) - aber es ist nicht mehr so knallig wie in der vergangenen Saison. Foto: Esprit
Blaue Ziffernblätter spielen derzeit eine große Rolle, wie bei diesem Uhren-Modell von Citizen (ca. 300 Euro). Foto: Citizen
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Blaue Ziffernblätter spielen derzeit eine große Rolle, wie bei diesem Uhren-Modell von Citizen (ca. 300 Euro). Foto: Citizen
Die letzten Jahre ging es recht bunt zu bei den Uhren - jetzt werden sie wieder schlichter. Das zeigt auch dieses klassische Modell von Caravelle New York (69 Euro). Foto: Caravelle New York
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Die letzten Jahre ging es recht bunt zu bei den Uhren - jetzt werden sie wieder schlichter. Das zeigt auch dieses klassische Modell von Caravelle New York (69 Euro). Foto: Caravelle New York
Die Kombination von Silber und Roségold ist bei Frauenmodellen beliebt, dazu darf es gerne auch etwas glitzern, wie bei diesem Modell von Bulova (499 Euro). Foto: Bulova
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Die Kombination von Silber und Roségold ist bei Frauenmodellen beliebt, dazu darf es gerne auch etwas glitzern, wie bei diesem Modell von Bulova (499 Euro). Foto: Bulova

Sie sind praktisch, keine Frage: Ein kurzer Blick nach unten zeigt die Zeit. Aber das ist längst nicht alles: Eine Uhr soll schmücken. Das gilt vor allem für Männer, denn für sie ist die Uhr eins der wenigen Accessoires. Welche Modelle sind gerade Trend?

Pforzheim (dpa/tmn) - Sie ist ein Klassiker unter dem Weihnachtsbaum: Die Uhr gehört zum Repertoire der Geschenke wie das Parfüm oder das Buch. Die Optik geht jetzt wieder in die schlichtere Richtung, erklärt Guido Grohmann, Leiter der Fachgruppe Uhren im Bundesverband Schmuck+Uhren.

Man sehe viel Schwarz und Weiß, so Grohmann. Ganz fehlt die Farbe aber nicht. So kommt bei Männern wie Frauen etwa das Ziffernblatt gerne mal in einem kräftigen Dunkelblau daher. Bei den Frauen bleibt außerdem Roségold ein Thema, auch wenn das schon wieder weniger werde als noch im vergangenen Jahr, sagt Albert Fischer, Vizepräsident des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik.

Fischer weiß: "Jetzt holt der Gelbgold-Ton auf." Eine sehr modische Kombination sei etwa ein anthrazitfarbenes Ziffernblatt mit einem Rahmen in Roségold. Stilberaterin Sylvia Ebner aus Stuttgart hat die Kombination von Silber und Roségold beobachtet.

Bei den Materialien geht es etwas weg von Gold und hin zum Stahlmodell, beschreibt Grohmann. "Das hat auch einen Preisgrund." Denn der Goldwert hat in der jüngsten Vergangenheit zugelegt. So sieht man neben Stahl nun viel Titan - gerne mattiert. Lederarmbänder sind vor allem bei den Herrenuhren beliebt. Seltener kommt bei den Uhren derzeit Aluminium zum Einsatz. Und: "Kunststoffuhren sind so gut wie weg vom Markt", sagt Fischer. Sie waren oft extrem bunt - und daran kann man sich eben leicht sattsehen.

Ein bisschen Bling darf es aber schon sein: "Es gibt momentan viel Glitzer an den Uhren", hat Ebner bei den Frauenmodellen beobachtet. Im Moment werden die Uhren außerdem wieder kleiner. Jetzt sind zum Beispiel die Chronographen-Uhren für Männer wieder etwa 44 Millimeter groß. Auch die Damen-Modelle sind eher filigran. Gerne darf es auch ein Retro-Modell sein: "Stellen Sie sich Großvaters Uhr vor."

Bei den Männern war die Armbanduhr zuletzt etwas in den Hintergrund getreten - immerhin hat jeder ein Telefon dabei, auf dem er die Zeit ablesen kann. In letzter Zeit hat der Mann aber zurückgefunden zur Uhr. "Es ist fast das einzige Schmuckstück, was Herren tragen", begründet Fischer diesen Schritt.

Wer eine neue Uhr kaufen möchte, sollte sich immer auch vor Augen halten, für welchen Anlass er sie braucht und wie man sich sonst kleidet - sportlich, klassisch oder romantisch.

Wer ein Modell gefunden hat, das zum eigenen Typ und gewünschten Zweck passt, verlängert mit der richtigen Pflege die Lebensdauer. Lederarmbänder etwa dürfen nicht nass werden. Weil sie so eng auf der Haut sitzen, können sie nicht imprägniert werden wie Schuhe, sagt Fischer. Vor dem Sport müssen sie abgenommen werden. Metallbänder und Gehäuse sollten regelmäßig gereinigt werden. Der Fachmann rät auch dazu, die Uhren regelmäßig auf Wasserdichtheit kontrollieren zu lassen - denn das sei keine bleibende Eigenschaft. Wer zum Beispiel mal mit der Krone hängen bleibe, verbiege sie damit unter Umständen, und so kann die Uhr nicht mehr 100 Prozent wasserdicht sein.

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