Viel Haut und heiße Auftritte

Favoritin der American Music Awards enttäuscht 

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Iggy Azalea (l., hier mit Jennifer Lopez) hat nur zwei von fünf möglichen Preisen gewonnen.

Los Angeles - Sie sind die Gegenveranstaltung zu den Grammys, aber kaum weniger begehrt. In Los Angeles wurden wieder die American Music Awards vergeben - und die große Favoritin wurde enttäuscht.

Die englisch-irische Boyband One Direction hat den American Music Award in der Königskategorie gewonnen. Die fünf Musiker („What Makes You Beautiful“) bekamen am Sonntagabend (Ortszeit) den Preis als „Künstler des Jahres“. Die Männer lösten damit eine Frau am Musik-Olymp ab: Vor einem Jahr hatte Taylor Swift den wichtigsten und noch drei weitere American Music Awards gewonnen.

Dieses Kunststück hätte Iggy Azalea wiederholen können, die mit fünf Nennungen die Liste der Nominierungen anführte. Doch es wurden letztlich nur zwei Preise für die 24 Jahre alte Australierin, als bester Hip-Hop-Künstler und für das beste Hip-Hop-Album („The New Clasic“).

Noch ein Preis ging nach Australien, und zwar für die besten Nachwuchskünstler. Den bekam 5 Seconds of Summer („She Looks So Perfect“). One Direction bekam noch zwei weitere Preise - die als beste Rock/Popband und für das beste Rock/Popalbum („Midnight Memories“). Die beiden gleichen Preise hatten sie bereits im vergangenen Jahr gewonnen, damals für das Album „Take Me Home“.

Promiauflauf bei den American Music Awards

Viel Haut bei den American Music Awards

Bester Künstler wurde Sam Smith und beste Künstlerin Katy Perry, die noch zwei weitere American Music Awards gewann, darunter den für die „Single des Jahres“ für „Dark Horse“. Beyoncé gewann zwei Preise, für das beste Soulalbum („Beyoncé“) und als beste Soulsängerin. Den Preis bekam bei den Männern John Legend. Pharrell Williams, dank seines Sommerhits „Happy“ viermal nominiert, ging gänzlich leer aus.

Die American Music Awards gibt es seit 1973 und sie sind eine Gegenveranstaltung des Senders ABC zu den Grammys. Während eine Jury aus Experten entscheidet, wer die kleinen Grammophone bekommt, sind es bei den „AMAs“ Umfragen und Verkaufszahlen. Entsprechend wurde auch die Filmmusik von „Die Eiskönigin - Völlig unverfroren“ Soundtrack des Jahres. Der Film mit dem Originaltitel „Frozen“ war ein enormer Erfolg im vergangenen Jahr und derzeit sieht man in den USA an jeder Ecke Spielzeug, Kleidung oder Alltagsgegenstände wie Küchenrollenhalter, die auf dem Trickfilm basieren.

dpa

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