Freedom Fries für alle

Barack Obama will Asien kulinarisch erobern

Liebe geht durch den Magen: Mit Bürgern und Fritten will Barack Obama sich in die Herzen der Asiaten kochen (lassen).

Washington - Eine Order von ganz oben: Kochen für Amerika - angeordnet vom Staatschef höchstpersönlich. Warum diese fünf Köche dafür nach Asien reisen müssen.

US-Präsident Barack Obama, der für seine Liebe zu gutem und gesundem Essen bekannt ist, will auch die Asiaten von den Qualitäten der US-Küche überzeugen. Für die Feiern des Unabhängigkeitstags am 4. Juli will Obama fünf Spitzenköche nach Asien schicken, um für US-Produkte und regionale Gerichte jenseits von Burgern und Fritten zu werben, wie das US-Außenministerium am Freitag mitteilte.

Der Koch des Weißen Hauses, Sam Kass, reist für die Werbekampagne in die südkoreanische Hauptstadt Seoul. Vier andere Küchenchefs aus Spitzenrestaurants in Austin, Boston, Chicago und New Orleans nehmen ihrerseits an Feiern nach Peking, Canberra, Taipeh und Tokio teil. Laut dem Ministerium sollen sie den Startschuss für ein einjähriges Programm geben, mit dem im Vorfeld der Expo 2015 in Mailand der "interkulturelle Austausch durch die gemeinsame Erfahrung von Essen" gefördert werden soll. Die Kampagne soll zudem helfen, Obamas Ziel zu erreichen, die Zahl der ausländischen US-Besucher auf 100 Millionen im Jahr zu steigern.

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AFP

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