Wegen Betrugsvorwürfen ausgeladen

DSDS-Gewinner Severino soll nicht singen

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DSDS-Gewinner Severino Seeger (28).

Kleve - Rückschlag für Severino Seeger: Der Sieger von "Deutschland sucht den Superstar" darf bei einem Jugendfestival nicht auftreten. Der Veranstalter hat ihn ausgeladen.

Der unter Betrugsverdacht stehende Castingshow-Gewinner Severino Seeger (28) ist vom Jugendfestival des Kreises Kleve ausgeladen worden. Der Sieger der Sendung "Deutschland sucht den Superstar" sollte unter dem Motto „Für Toleranz - Gegen Gewalt“ am 6. Juni am Schloss Moyland in Bedburg-Hau auftreten.

Severinos Auftritt sei mit dem Motto des Festivals nicht vereinbar, teilte der Kreis am Dienstag mit. Dies habe der Kreis Kleve ungeachtet der juristischen Unschuldsvermutung entschieden. „Wir haben uns die Frage gestellt: Passen er und das Festival zusammen? Die Antwort ist: nein“, sagte Landrat Wolfgang Spreen der „Rheinischen Post“.

Superstar muss vor Gericht

Der 28-jährige Seeger muss sich demnächst wegen Betrugs vor dem Landgericht Frankfurt/Main verantworten. Er soll Mitglied einer Bande gewesen sein, die vor allem ältere Menschen betrogen haben soll.

Der Sänger aus dem hessischen Wächtersbach hatte Mitte Mai das Finale der zwölften Staffel der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ gewonnen. Der Schaden der durch Seeger verübten Taten beläuft sich laut Anklage auf knapp 19 000 Euro, ältestes Opfer ist danach eine 88-jährige Seniorin gewesen.

dpa

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