Im Mutterglück

Chelsea Clinton: Tochter heißt Charlotte

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Chelsea Clinton ist jetzt Mutter.

New York - Eine neue Clinton hat das Licht der Welt erblickt. Sie heißt Charlotte. Und es könnte gut sein, dass sie in ein paar Jahren ihre Oma Hillary im Weißen Haus besuchen wird.

Bill und Hillary Clinton sind stolze Großeltern. Chelsea, der einzige Sprössling des Ex-Präsidenten und der früheren Außenministerin, hat eine Tochter zur Welt gebracht. Die Kleine heiße Charlotte, twitterte die 34-jährige frischgebackene Mutter am Freitagabend (Ortszeit). Ihr Mann Marc und sie seien „voller Liebe, Ehrfurcht und Dankbarkeit“. Chelsea Clinton ist seit vier Jahren mit dem Banker Marc Mezvinsky verheiratet.

Unklar bleibt vorerst, wie viel Zeit Oma und Opa Clinton für die Enkelin haben werden. Anfang nächsten Jahres will Hillary bekanntgeben, ob sie 2016 als Präsidentschaftskandidatin antritt. Die meisten Experten rechnen damit. Umfragen deuten darauf hin, dass die ehemalige First Lady beste Chancen hätte, das Rennen zu gewinnen. Bill Clinton wäre dann der „First Gentleman“ der Nation.

Beide erklärten am Samstag, sie seien „so glücklich und dankbar, Großeltern eines wunderschönen Mädchens zu sein“. Chelsea gehe es gut, Marc platze vor lauter Stolz. „Charlottes Leben fängt gut an“, zitierte der Sender ABC aus einer Mitteilung des Paares.

Hillary (66) und Bill (68) hatten sich anscheinend eifrig auf ihre neue Großeltern-Rolle vorbereitet. „Ich sage mir jeden Morgen nach dem Aufstehen: „Misch dich nicht ein, sei da, wenn du willkommen bist, sei liebevoll, nicht urteilend““, sagte der Ex-Präsident kürzlich bei einer Veranstaltung in New York.

Als junge Mutter sei man noch so sehr damit beschäftigt, die eigene Zukunft zu planen, dass man sich im Nachhinein manchmal wünsche, mehr Zeit für die Familie gehabt zu haben, sinnierte Hillary. „Ich denke, als Großeltern hat man diese Freiheit, jedenfalls hat man mir das erzählt, und ich bin gespannt, ob das so ist.“

Chelsea war erst zwölf Jahre alt, als die Clintons ins Weiße Haus einzogen. Ihre Eltern waren sorgsam darauf bedacht, sie vor dem öffentlichen Rampenlicht zu schützen.

Als Erwachsene hat Chelsea, die an den renommierten Universitäten Stanford, Columbia und Oxford studiert hat, aber selbst eine stärker öffentliche Rolle übernommen. Sie ist stellvertretende Chefin der Clinton-Stiftung, hielt zahlreiche Reden auf Veranstaltungen und arbeitete als Sonderkorrespondentin für den Sender NBC. Den Journalistenjob hängte sie kürzlich an den Nagel.

Als sie ihre Schwangerschaft im Frühjahr bekanntgab, sagte Chelsea - wohl auch mit Blick auf ihre Mutter - über den kommenden Nachwuchs: „Ich fühle mich gewiss umso besser, dass er - ob es nun ein Mädchen wird oder ein Junge - in einer Welt mit so vielen starken weiblichen Führungspersönlichkeiten aufwachsen wird.“

dpa

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