"Bin nur unterwegs"

Til Schweiger: Darum nehme ich keine Flüchtlinge auf

+
Til Schweiger bei der "Tribute to Bambi"-Gala in Berlin. 

Berlin - Sarah Connor hat bei sich eine syrische Flüchtlingsfamilie aufgenommen. Da fragt man sich, warum macht Til Schweiger das nicht? Schließlich setzt er sich für Flüchtlinge ein. 

Til Schweiger hat nach eigenen Worten zu wenig Zeit, um Flüchtlinge bei sich wohnen zu lassen. Er würde jemanden aufnehmen, „wenn ich eine intakte und funktionierende Familie hätte, wo immer ein Elternteil da ist. Aber ich bin nur unterwegs“, sagte der „Tatort“-Star am Donnerstagabend am Rande der „Tribute to Bambi“-Gala in Berlin.

Schweiger engagiert sich mit seiner eigenen Stiftung unter anderem für ein Flüchtlingszentrum in Osnabrück. „Helfen ist unsere Pflicht, wir sind ja Christen. Da müssen wir helfen, das steht so in der Bibel.“

Popstar Sarah Connor hatte in der Wochenzeitung „Die Zeit“ erzählt, dass sie eine Familie aus Syrien bei sich einquartiert hat. „Ich maße mir nicht an, ein Vorbild zu sein. Ich kann verstehen, dass nicht jeder Flüchtlinge bei sich aufnehmen kann oder will“, schrieb die Sängerin. „Aber was sich jeder erlauben kann, ist, ein bisschen Wärme, Nähe, Trost und Liebe zu spenden, ohne sich fürchten zu müssen.“

Bilder: "Tribute to Bambi": Promis helfen Flüchtlingskindern

dpa

auch interessant

Meistgelesen

Katzenberger versetzt ihre Fans mit neuer Frisur in Aufruhr
Katzenberger versetzt ihre Fans mit neuer Frisur in Aufruhr
Villa von Heinz Rühmann am Starnberger See zu verkaufen
Villa von Heinz Rühmann am Starnberger See zu verkaufen
25 Jahre nach "Nevermind": So sieht das Nirvana-Baby heute aus
25 Jahre nach "Nevermind": So sieht das Nirvana-Baby heute aus
Ermittlungen: Hat Brad Pitt seine Kinder misshandelt?
Ermittlungen: Hat Brad Pitt seine Kinder misshandelt?

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion