Bause sucht den Superbauern

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Inka Bause moderiert "Die Farm".

Köln - Immer zu Jahresbeginn pflegte RTL, einen Haufen C-Klasse-Promis in den australischen Busch zu schicken. Dieses Jahr können die Kakerlaken und Schlangen aufatmen.

Es wird – wahrscheinlich aus Kostengründen – keine Ausgabe von "Ich bin ein Star…" geben. Ganz ohne Menschen in Ausnahmesituationen möchte RTL seine schaulustigen Zuschauer jedoch nicht ins Jahr 2010 schicken – weshalb Inka Bause von diesem Sonntag an so eine Art Superbauer sucht. Die Farm heißt die neue ­Realityreihe, die bereits komplett abgedreht ist.

Die Rahmenhandlung: Zwölf ganz unterschiedliche Kandidaten – vom schüchternen Klavierbauern Hofi (28) bis zur ehemaligen Erotikdarstellerin Elke (45) – werden zehn Wochen lang in Norwegen in einem Bauernhof zusammengepfercht, der seit 100 Jahren nicht mehr bewirtschaftet wird. Die gemeinsame Mission: den Hof wieder flott zu machen und die von RTL gestellten Wochenaufgaben zu lösen. Big Brother lässt grüßen, wenn am Ende jeder Folge zwei Kandidaten „Das Duell“ austragen; der Verlierer muss die Farm verlassen, der Sieger darf zu den anderen Teilnehmern zurückkehren.

Nach dem Finale: Was aus den Bauern geworden ist

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Wie bei der Dschungelshow, so betont RTL auch bei Die Farm, in welch wilder Umgebung die Kandidaten angeblich untergebracht sind: kein Strom, kein fließend Wasser, keine Handyempfang, kein Fernsehen… Den genauen Ort hält der Sender geheim, raunt aber umso bedrohlicher, dass es in direkter Nachbarschaft Wölfe und Bären gebe. Die größte Gefahr liegt jedoch darin, dass sich die Bewohner gegenseitig zerfleischen. Kandidat Markus (34) erzählte bei der Pressekonferenz: „Ich bin davon ausgegangen, da gehen neben mir elf andere Personen hin, die wissen, worauf sie sich eingelassen haben.

Dem war aber nicht so. Ich war keine drei Stunden da, schon hat es gescheppert.“ Wer als Letzter im Bauernhaus ­übrig bleibt, bekommt übrigens 50 000 Euro Siegerprämie. Wie die Dschungelshow, so hat es auch Die Farm bereits zu einem internationalen TV-Erfolg gebracht. Die schwedische Fernsehfirma Strix, die The Farm seit 2001 produziert, hat das Format bereits in 40 Länder verkauft. In Norwegen selbst heißt die Show Farmen – der Sender TV2 zeigt heuer die sechste Staffel.

Casting-Shows: Was wurde aus den Gewinnern?

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IW.

Inka Bause: „Es treten schnell Konflikte zutage“

Frau Bause, was macht für Sie den Reiz der Sendung aus?

Inka Bause: Wie bei Bauer sucht Frau, glaube ich, das Zwischenmenschliche. Wir haben alles dabei, was das Leben und Zusammenleben spannend macht: Freundschaften bilden sich, aber es treten auch schnell erste Konflikte zutage. Hier ist das Zusammenleben allerdings verschärft durch die ungewohnten Verhältnisse auf einer einsam gelegenen Farm in Norwegen. Wir haben zwölf grundverschiedene und tolle Kandidaten, die sich das Leben auf dem Land teilweise ganz anders vorgestellt haben, als es sich herausstellt.

Könnten Sie sich vorstellen, ohne irgendwelchen Luxus in der norwegischen Wildnis zu leben? Und was würden Sie am meisten vermissen?

Bause: Warum nicht? Ich kann mich sehr schnell auf andere Umstände einstellen. Vermissen würde ich vor allem meine Waschmaschine und den gefüllten Kühlschrank. Selber heizen, kochen, backen wäre für mich kein Problem – auch nicht das kalt Duschen, das mache ich sowieso.

Wie haben Sie „Die Farm“ begleitet?

Bause: Ich war circa zweimal die Woche da. Ich habe die ­Duelle geleitet und mit den Kandidaten mitgefiebert. Außerdem habe ich mich stets nach dem Befinden der Farmer erkundigt und mit ihnen die jeweilige Woche besprochen.

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