DSDS: Jury unter Palmen

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In den nächsten Sendungen erwartet die Jury (Dieter Bohlen, ­Nina Eichinger und Volker Neumüller) die 25 Besten in der Karibik (Bild oben).

Köln - Am Samstag beginnt der DSDS-Recall, der zum Teil in der Karibik über die Bühne geht. Die 120 besten Kandidaten müssen sich dann vor Dieter Bohlen und seinen Jury-Kollegen beweisen.

Deutschland sucht den Superstar – das sind eigentlich zwei Shows in einer. In den ersten Wochen jeder Staffel zeigt RTL die Zusammenfassungen der Castings, wobei es mehr um Häme als um ernsthafte Talentsuche geht.  Ist diese Freakshow beendet, wird es ernst bei DSDS. Ab Samstag zeigt RTL den Recall, der zum Teil in der Karibik über die Bühne geht – mit den 120 besten von anfangs 34 420 Kandidaten. „In der Karibik wird es primär um drei Attribute gehen: Ausstrahlung, Performance und Gesang“, kündigt Jury-Mitglied und Musikmanager Volker Neumüller an. „Viele Kandidaten waren noch nie so weit weg von zu Hause, dazu kommen die klimatische Veränderung, der Zeitunterschied – da wird sich zeigen, ob die Kandidaten Disziplin haben und damit zurechtkommen.“

Die 120 Kandidaten des Recalls – den RTL natürlich schön aufgezeichnet hat – singen zunächst in Köln einzeln vor der Jury vor. Die besten 60 dürfen dann für den zweiten Tag in Duetts und Kleingruppen Songs einstudieren. Am Ende dieses zweiten Recall­tages bleiben 35 Kandidaten übrig, die das Flugzeug in die Karibik besteigen, wo sie bei verschiedenen Aufgabenstellungen ihr Talent beweisen müssen. Nur 25 Kandidaten werden die Auswahl in der Karibik bestehen und müssen sich noch einmal im Einzelsingen auf der Bühne des Rokokotheaters in Schwetzingen beweisen, bevor die Jury aus Dieter Bohlen, Nina Eichinger und Volker Neumüller die Entscheidung fällt, welche 15 Kandidaten den Sprung in die erste Liveshow Jetzt oder nie (13. Februar) schaffen, in der dann die Top Ten für die Mottoshows (ab 20. Februar) gewählt werden.

Dieter Bohlens fieseste Sprüche

Die besten Sprüche von Dieter Bohlen

Voraussichtlich am 17. April wird in der Finalshow der RTL-Superstar 2010 gekürt. Mit Marktanteilen von mehr als 30 Prozent in der Werbezielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer war die Castingphase der laufenden Staffel für RTL ein großer Erfolg. Allerdings gab es auch wieder Kritik von Jugendschützern, vor allem an der Inszenierung des Senders, die viele Kandidaten lächerlich mache, und an den Jurysprüchen, besonders von Dieter Bohlen. Der hatte sich zwar keinen Maulkorb, aber ein Sparschwein verpassen lassen: Jedes Mal, wenn er „Sch…“ sagte (oder auch nur dachte), hat er einen Euro in den Schlitz geworfen. Am Ende kamen unglaubliche 5254 Euro zusammen!

RTL rundet diese Summe auf 10 000 Euro auf und lässt das Geld über die sendereigne Stiftung den Erdbebenopfern in Haiti zukommen. So waren Bohlens Sprüche wenigstens für etwas gut…

IW.

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