Doris Dörrie zum Dreh in Fukushima: "Wir hatten Angst"

Doris Dörrie schützte sich bei den Dreharbeiten in Fukushima mit einem Dosimeter vor der Strahlung. Foto: Michael Kappeler
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Doris Dörrie schützte sich bei den Dreharbeiten in Fukushima mit einem Dosimeter vor der Strahlung. Foto: Michael Kappeler

Berlin (dpa) - Filmemacherin Doris Dörrie (60) hat bei ihren Dreharbeiten im japanischen Fukushima große Sorgen gehabt. "Staub und Dreck wirbelten wochenlang durch die Luft. Wir hatten Angst. Mit Dosimetern haben wir immer wieder die Strahlenbelastung gemessen", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Im Atomkraftwerk Fukushima war es im März 2011 zu Kernschmelzen gekommen. Dörrie schildert in ihrem Schwarz-Weiß-Drama "Grüße aus Fukushima" die Verzweiflung nach dem Unglück. Die Debatte über die Folgen lassen Dörries Eindrücken zufolge in Japan aber mittlerweile nach: "Im privaten Gespräch bekennen sich viele zu ihrer Wut, Frustration, auch Angst. Aber öffentlich hat sich nichts geändert", sagte sie.

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