Edles vom Tier, starke Kontraste: Mode-Trends

Dolce&Gabbana setzt auf Rot und Silber für die Herbst/Wintermode 2016/17. Foto: Matteo Bazzi
1 von 11
Dolce&Gabbana setzt auf Rot und Silber für die Herbst/Wintermode 2016/17. Foto: Matteo Bazzi
Mode aus dem Hause Blumarine in Mailand. Foto: Matteo Bazzi
2 von 11
Mode aus dem Hause Blumarine in Mailand. Foto: Matteo Bazzi
Der Frühling beginnt, doch in der Modewelt geht es schon um die Herbst/Winderkollektion 2016/17. Foto: Ian Langsdon
3 von 11
Der Frühling beginnt, doch in der Modewelt geht es schon um die Herbst/Winderkollektion 2016/17. Foto: Ian Langsdon
Eine Tasche von Shiatzy Chen. Foto: Yoan Valat
4 von 11
Eine Tasche von Shiatzy Chen. Foto: Yoan Valat
Die Herbst/Winter Mode 2016/17 des französischen Designers Nicolas Ghesquiere für Louis Vuitton. Foto: Ian Langsdon
5 von 11
Die Herbst/Winter Mode 2016/17 des französischen Designers Nicolas Ghesquiere für Louis Vuitton. Foto: Ian Langsdon
Tasche von Louis Vuitton. Foto: Ian Langsdon
6 von 11
Tasche von Louis Vuitton. Foto: Ian Langsdon
Das dänische Modell Marjan Jonkman zeigt Rüschenmode von Kenzo. Foto: Ian Langsdon
7 von 11
Das dänische Modell Marjan Jonkman zeigt Rüschenmode von Kenzo. Foto: Ian Langsdon
Das US-Modell Jamie Bochert (r) präsentiert Mode von Chanel. Foto: Yoan Valat
8 von 11
Das US-Modell Jamie Bochert (r) präsentiert Mode von Chanel. Foto: Yoan Valat

Die Designerschauen von Mailand und Paris für Damenmode zeigen: Gegensätze ziehen sich an. Von Prinzessinnen-Pomp über maskuline Anzüge bis hin zu Biker-Looks.

Paris (dpa) - Mit der Pariser Prêt-à-Porter-Woche enden die internationalen Schauen der Damenmode für Herbst/ Winter 2016/17. Ein Überblick der Fashion-Trends in den wohl wichtigsten Mode-Metropolen der Welt, Paris und Mailand:

Vom Mann:Klassische Herrenmuster wie Glencheck und Tweed (zum Beispiel Bottega Veneta oder Véronique Leroy). Anleihen aus den Uniformen (etwa bei Andrew GN, Stella Jean und Prada). Hosenanzüge (Lanvin und Aquilano.Rimondi). Maskuline Einflüsse holen die Prinzessin in den Alltag zurück.

Volumen: Weite Mäntel und Pullover, lange Röcke, überlange Ärmel - die Silhouette fließt. Issey Miyakes dreidimensionale Kleider kaschieren alle Problemzonen, und Marni gibt einer Körperpartie Volumen, an der man es nicht erwartet: Am Unterarm plustert sich der Stoff ballonartig auf.

Biker-Look: Elemente der Motorradkleidung machen sich diese Saison stark. Klassisch sowie eng anliegend als Lederjacken und -hosen (Chloé, Balanciaga) oder als Kleid mit Lederapplikationen (Louis Vuitton).

Signalrot: Auffällig bei den Pariser Schauen: Stets blitzte zwischen den gedeckten Kollektionen mindestens ein signalroter Entwurf auf, ob bei Dior, Lutz Huelle, Nina Ricci oder Isabel Marant.

Transparenz: Bestickte, durchsichtige Seidenblusen und Abendkleider oder Ärmel mit Tülleinsätzen (wie bei Elie Saab oder Stella McCartney): Die Entwürfe der Designer wirkten auffällig transparent. Wärmen muss dann wohl der Mantel.

Muster vom Tier: Tierische Fellmuster waren bei vielen Designern zu sehen, stilvoll umgesetzt zum Beispiel bei AKRIS in einer "Safari"-Kollektion oder bei Dries van Noten. Louis Vuitton verzierte eine überdimensionale Chapka mit Leopardenmuster.

Pomp: Brokat, Samt und Seide. Gold, Lurexfäden und Pailletten. Schleifen und Rüschen. Oft gleicht die neue Mailänder Mode einer Realitätsflucht. Dolce & Gabbana inszenierten sogar ihre ganze Kollektion als ein Defilee von Märchenprinzessinnen.

Fell vom Tier:"Nicht schon wieder", stöhnen die Tierschützer. "Auf jeden Fall", sagen Mailands Designer - und schwelgen wieder einmal in Pelzen. Selbst am Ohr baumeln Fellkugeln (Blumarine). Die ethisch-unbedenkliche Variante: Marco de Vincenzo nahm ausschließlich synthetische Pelze in seine Kollektion auf.

Farbrausch: Gucci, Salvatore Ferragamo, Max Mara. Ganz unterschiedliche Modebotschaften, ein gemeinsamer Nenner: kräftige Farben. Unter den ebenfalls stark präsenten Naturtönen sticht ein Tannengrün heraus.

Grafik: Karos, Zick-Zack-Linien und vor allem Querstreifen bringen Rhythmus in die neue Mailänder Mode.

Kontrast:Renaissance trifft Street Art (Gucci). Grunge trifft Palmenstrand (No. 21). Ein weißes Baumwollmieder über einer Militärjacke (Prada). Der Kaschmirmantel zum Pailletten-Tops (Max Mara). Gegensätze ziehen sich an.

Aquilano Rimondi

Blumarine

Bottega Veneta

Dolce & Gabbana

Gucci

Marni

Max Mara

No. 21

Prada

Salvatore Ferragamo

Stella Jean

Véronique Leroy

Issey Miyake

Lanvin

AKRIS

Chloé

Dior

Dries van Noten

Lutz Huelle

Stella McCartney

Louis Vuitton

Elie Saab

Nina Ricci

Andrew GN

Isabel Marant

Balanciaga

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Götz George ist tot: Bilder aus seinem Leben
Götz George ist tot: Bilder aus seinem Leben
Leute der Woche: Von modischen Männern und Baby-Freuden
Leute der Woche: Von modischen Männern und Baby-Freuden
Nachlass von Whitney Houston wird versteigert
Nachlass von Whitney Houston wird versteigert
Sommer-Trends: Pistazien-Eis und Anti-Hipster-Style
Sommer-Trends: Pistazien-Eis und Anti-Hipster-Style

Kommentare