Fröhliche Begegnung

Prinz William besucht Obama im Oval Office

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Die Pressefotografen bekamen am Montag etwas mehr als eine Minute Zeit, die historische Begegnung zwischen dem mächtigsten Mann der Welt und der Nummer zwei der britischen Thronfolge abzulichten.

New York - Historisches Gespräch in heiterer Atmosphäre: US-Präsident Obama und Prinz William verstehen sich offenbar blendend. Auf ein Treffen mit Herzogin Kate muss der mächtigste Mann der Welt aber verzichten.

Sie scherzten miteinander und schenkten sich ihr strahlendstes Lächeln: Prinz William (32) hat US-Präsident Barack Obama erstmals im Weißen Haus in Washington besucht. Die Pressefotografen bekamen am Montag etwas mehr als Minute Zeit, die historische Begegnung zwischen dem mächtigsten Mann der Welt und der Nummer zwei der britischen Thronfolge abzulichten. Beide Männer - William mit roter Krawatte und Obama (53) mit blauer - trafen sich im Oval Office, dem berühmten Arbeitszimmer amerikanischer Präsidenten.

Fröhlich sah die Begegnung aus, als die beiden vor dem weihnachtlich geschmückten Kamin auf der Nordseite des Büros in Lederstühlen mit hoher Lehne saßen. Einander zugewandt sprachen und lachten sie miteinander.

Offenbar erzählte William dem Präsidenten etwas über seinen Sohn George und das erwartete zweite Kind, allerdings war der genaue Inhalt wegen lauter Fragen aufgeregter Reporter kaum zu verstehen. Er sagte so etwas wie: „Es wird interessant.“ Gemessen an Obamas Heiterkeit ist der Prinz bereits eindeutig ein König des Small Talk.

Es ist Williams erster Besuch in der US-Hauptstadt. Er legte die kurze Strecke von New York mit einem normalen Linienflieger zurück - aber in der Ersten Klasse. Auch Vizepräsident Joe Biden und Ehefrau Jill wollten sich am Montag noch mit William treffen. Hauptsächlich kam der Prinz aber für eine Konferenz der Weltbank in die US-Hauptstadt.

Auf eine Begegnung mit Williams schwangerer Frau Kate (32) mussten die Spitzenpolitiker verzichten. Sie blieb in New York.

dpa

Büro von William zum Besuch

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