Claus Theo Gärtner

"Ein Fall für Einen"? Matula plant TV-Rückkehr

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Er ist der Original-„Matula“: Claus Theo Gärtner.

Hamburg - Nächste Woche wird die ZDF-Kult-Krimiserie „Ein Fall für zwei“ wiederbelebt - mit neuer Besetzung. Doch auch der Original-„Matula“ Claus Theo Gärtner ist wohl bald wieder im Fernsehen zu sehen.

Der 71-Jährige, der zwischen 1981 und 2013 in 300 Folgen als Frankfurter Privatdetektiv Josef Matula im Einsatz war, kehrt wohl als Matula ins Fernsehen zurück: „Geplant ist, dass ich als Matula - wie Schimanski - allein ermittle, in Samstagabend-Krimis. Die Dreharbeiten dafür lassen mir mehr freie Zeit als bisher, das kann ich machen. Das erste Drehbuch ist in Arbeit, mal sehen, was dabei rauskommt. Ich will da gar nicht drängeln.“

Gärtner ist wegen der Neu-Auflage „überhaupt nicht“ wehmütig. „Ich wollte damit ja aufhören, mehr Zeit für anderes haben“, sagte der Schauspieler dem Magazin „Stern“. Derzeit spielt er wieder mehr Theater: „Der direkte Kontakt zum Publikum, das Arbeiten an einer neuen Figur und auf der Bühne auch mal Blödsinn machen, das hat mir gefehlt“, so Gärtner. 

Die erste Folge der Neuauflage des Krimis rund um das Ermittlerduo aus Anwalt und Detektiv wird am Freitag, 9. Mai, um 20.15 Uhr im Zweiten gezeigt. „Neugierig bin ich, klar“, ergänzte er, aber er werde bei der Ausstrahlung wahrscheinlich nicht vor dem Fernseher sitzen. Er vertraut darauf, „mit Sicherheit mal eine DVD geschickt“ zu bekommen.

„Ein Fall für zwei“-Ermittler: Detektiv wäre mir zu langweilig

In dem Remake des ZDF-Fernsehklassikers „Ein Fall für zwei“ mimt Wanja Mues („Tatort“, „Der Pianist“) einen Privatdetektiv - im wahren Leben wäre dieser Job jedoch nichts für ihn. „Die Realität sieht in diesem Beruf doch anders aus als im Film - man muss viel rumsitzen und warten. Das wäre mir zu langweilig“, sagte Mues am Dienstag in Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Sein Kollege Antoine Monot Jr. („Tatort“), der den Rechtsanwalt spielt, ist dagegen der Juristerei nicht abgeneigt. „Es wird oft missverstanden, dass es dabei nicht um Gerechtigkeit geht, sondern um Recht im juristischen Sinne. Und das finde ich spannend.“

dpa

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