Film mehrfach prämiert

"Freistatt": Spannendes Jugenddrama

Wolfgang (Louis Hofmann) leidet im Heim unter psychischem Terror. Foto: Salzgeber & Company Medien
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Wolfgang (Louis Hofmann) leidet im Heim unter psychischem Terror. Foto: Salzgeber & Company Medien

Berlin - Blick zurück im Zorn: Im Jugenddrama "Freistatt" erinnert Autor und Regisseur Marc Brummond an west-deutsche Realität Ende der 1960er Jahre. Damals gehörten Heime für sogenannte schwer erziehbare Kinder und Jugendliche zum Alltag.

Die Diakonie Freistatt bei Diepholz in Niedersachsen hat den traurigen Ruhm, eines der schlimmsten dieser Heime gewesen zu sein. Harte Arbeit, strengste Disziplin und Psychoterror kennzeichneten das Leben der hier untergebrachten Jugendlichen.

Ausgehend von Tatsachen erzählt Brummond die erschütternde Geschichte des 14-jährigen Wolfgang (Louis Hofmann), der in Freistatt gebrochen werden soll. Marc Brummond bekam für sein Kinospielfilm-Debüt bereits zahlreiche Auszeichnungen, zum Beispiel den Publikumspreis und den Preis der Jugendjury beim renommierten Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken.

(Freistatt, Deutschland 2015, 104 Min., FSK ab 12, von Marc Brummund, mit Louis Hofmann, Max Riemelt, Uwe Bohm)

Freistatt

dpa

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