"Jethro Tull"-Chef Anderson erhält Umweltpreis

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Ian Anderson

Stuttgart - Ian Anderson, der Gründer der britischen Rockgruppe Jethro Tull, hat für sein Engagement für bedrohte Tierarten am Donnerstag in Stuttgart den undotierten NatureLife-Umweltpreis 2012 bekommen.

„Ian Anderson nutzt auf glaubwürdige Weise seine Popularität als beliebter Musiker, um auf die rücksichtslose Ausbeutung der Natur aufmerksam zu machen und den Menschen die Schutzbedürftigkeit gefährdeter Kreaturen wie Wildkatzen oder bedrohter Lebensräume wie Wäldern näher zu bringen“, erklärte NatureLife-Präsident Claus-Peter Hutter in einer Mitteilung.

Der Sänger und Komponist, der die Band vor allem mit seinem Flötenspiel in den 70er und 80er Jahren zu einer Kultgruppe („Heavy Horses“, „Living in the Past“) machte, werde für Naturbewusstsein, konkrete Renaturierungen sowie den Kampf um die letzten intakten Lebensräume gefährdeter Arten gewürdigt. „Ian Anderson gibt Natur und Umwelt eine Stimme und trägt dazu bei, Mitmenschen für Arten-, Biotop- und Klimaschutz zu sensibilisieren“, sagte Hutter.

dpa

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