Hacker-Angriff

Drehbuch für neuen James-Bond-Film geklaut

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Daniel Craig, Darsteller von James Bond in den 007-Filmen.

London - Geheimagent in Nöten: Bei dem Hacker-Angriff auf Sony ist eine "frühe Version" des Drehbuchs für den neuen James-Bond-Film gestohlen worden.

Update vom 1. April 2015: 007-Fans sind bereits schwer begeistert vom neuen James-Bond-Film "Spectre" - und das, obwohl bisher nur ein erster Trailer mit rund eineinhalb Minuten Länge veröffentlicht wurde. Wir haben für Sie zusammengefasst, was nach der Veröffentlichung des Teasers schon über den neuen Bond-Streifen "Spectre" bekannt ist.

Die Produzenten des Streifens "Spectre", die Firma Eon Productions, teilten am Sonntag auf ihrer Website mit, die frühe Drehbuchfassung sei unter den Sony-Dokumenten, zu denen sich Hacker kürzlich Zugang verschafft hatten.

Vor zwei Wochen hatten die Produzenten erste, fein dosierte Details zum neuen Film um den Geheimagenten 007 bekanntgegeben, der Ende 2015 ins Kino kommt. Hauptdarsteller Daniel Craig wird darin zusammen mit Monica Belluci und Léa Seydoux zu sehen sein. Der zweifache Oscar-Gewinner Christoph Waltz gibt den Gegenspieler des Geheimagenten im Auftrag Ihrer Majestät. Die Dreharbeiten finden zum Teil in Rom statt.

Im Internet kursierten jedoch bereits Einzelheiten über den heiß erwarteten Streifen, berichtet der britische Sender Sky News. So soll das Spektakel mit Produktionskosten von 300 Millionen US-Dollar der teuerste Bond aller Zeiten werden.

James Bond geht in "Spectre" auf Schurkenjagd

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Hacker hatten sich Ende November Zugang zum Computersystem der Firma Sony Pictures Entertainment verschafft und die Inhalte von E-Mails und Dokumenten veröffentlicht. Es war spekuliert worden, Nordkorea könnte hinter dem Angriff stehen. Als möglicher Auslöser gilt die Filmkomödie „The Interview“, in der zwei US-Journalisten beauftragt werden, den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zu töten. Im Namen der Hackergruppe „Guardians of Peace“, die die Verantwortung für den Angriff übernahm, wurde inzwischen gefordert, den Film zu stoppen. Nordkorea bestritt offiziell eine Beteiligung an der Attacke.

Insgesamt sollen Informationen über 47.000 Personen in den gehackten Dokumenten stehen. Neben Mitarbeitergehältern kamen durch den Hacker-Angriff auch peinliche Äußerungen ans Licht. So hatte der Produzent Scott Rudin Hollywoodstar Angelina Jolie in einer E-Mail als "minimal talentierte, verzogene Göre" bezeichnet. Außerdem gab es zwischen Rudin und Sony-Pictures-Vizechefin Amy Pascal einen E-Mail-Austausch, in dem rassistische Äußerungen über US-Präsident Barack Obama standen. Pascal entschuldigte sich am Donnerstag für ihre Bemerkungen.

AFP/dpa

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