Belästigung

Halle Berry: Schärfere Gesetze gegen Paparazzi

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Halle Berry macht sich für ein stärkeres Gesetz gegen Paparazzi-Fotos.

Sacramento - Oscar-Preisträgerin Halle Berry hat sich für schärfere Gesetze gegen Paparazzi-Fotos stark gemacht. Dabei sollen vor allem die Kinder von Prominenten besser geschützt werden.

Bei einer Anhörung zu einer Gesetzesvorlage in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento erklärte sie am Dienstag, insbesondere Kinder von Prominenten müssten besser vor aufdringlichen Fotografen geschützt werden.

„Meine Tochter will nicht mehr zur Schule gehen, weil sie weiß, dass 'die Männer' sie beobachten“, erklärte Berry und fügte hinzu: „Sie springen hinter Büschen und Autos und Gott-weiß-woher hervor, bedrängen die Kinder, nur um ein Foto zu bekommen.“ Die 46 Jahre Amerikanerin hat eine fünf Jahre alte Tochter und erwartet im Herbst ihr zweites Kind.

Der Gesetzentwurf sieht eine Verschärfung des Straftatbestands der Belästigung vor. Demnach soll dieser bereits erfüllt sein, wenn ein Kind in Begleitung eines Erziehungsberechtigten ohne dessen Erlaubnis fotografiert wird oder wenn Fotografen sich für Fotos auf die Lauer legen. Im Falle einer Verurteilung soll das Strafmaß bis auf zehn Jahre Gefängnis hinaufgesetzt werden.

Journalistenverbände kritisieren, dass das Gesetz auch die freie Berichterstattung über Personen der Zeitgeschichte einschränke. Zudem weisen Kritiker darauf hin, dass in Zeiten von Handykameras auch Privatpersonen Gefahr liefen, sich strafbar zu machen.

AP

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