Er starb in New York

"Hotel California": Eagles-Gitarrist Glenn Frey ist tot

Glenn Frey, Mitbegründer und Gitarrist der US-amerikanischen Country-Rock-Band "Eagles", ist gestorben.
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Glenn Frey, Mitbegründer und Gitarrist der US-amerikanischen Country-Rock-Band "Eagles", ist gestorben.

New York - "Take It to the Limit", "Lyin' Eyes", "Hotel California": Mit den Eagles fanden die 1970er Jahre in den USA zu dem Rock, der bis heute nachhallt. Nun verliert das Quartett ihren Mitbegründer Glenn Frey.

Der Musiker starb 67-jährig in New York.

„Glenn kämpfte in den vergangenen Wochen einen mutigen Kampf, aber er erlag traurigerweise den Komplikationen einer rheumatoiden Arthritis, einer akuten Dickdarmentzündung und einer Lungenentzündung“, teilte die Band am Montag (Ortszeit) auf ihrer Website mit. „Worte können weder die Trauer noch die Liebe und den Respekt für all das ausdrücken, was er uns, seiner Familie, der Musikgemeinde und Millionen Fans weltweit gegeben hat“, hieß es über den Sänger und Gitarristen weiter.

Die Eagles waren 1971 von Musikmanagern als Begleitband für die Country-Rock-Sängerin Linda Ronstadt gegründet worden. Mit ihrem warmen melodiösen Sound wurden sie zum Inbegriff des California Rock. Zu den bekanntesten Titeln zählen „Hotel California“, „Take It Easy“, „Tequila Sunrise“, „Lyin' Eyes“ und „Heartache Tonight“.

„Er war wie ein Bruder für mich, wir waren Familie, und wie bei den meisten Familien gab es einige Störungen“, teilte Bandmitglied Don Henley der Deutschen Presse-Agentur mit. „Aber der Bund, den wir vor 45 Jahren schmiedeten, war nie gebrochen, nicht einmal während der 14 Jahre, die die Eagles getrennt waren.“ Glenn habe alles ins Rollen gebracht, sei der sprühende Funke und derjenige mit dem Plan gewesen.

"Er war lustig, dickköpfig, sprunghaft, zutiefst talentiert"

„Er hatte ein enzyklopädisches Wissen von Popmusik und eine Arbeitsmoral, die niemals aufgab. Er war lustig, dickköpfig, sprunghaft, großzügig, zutiefst talentiert und angetrieben“, schrieb Henley. „Er liebte seine Frau und Kinder mehr als alles andere. Wir sind alle in einem Zustand von Schock, Unglauben und tiefer Trauer.“ Frey zu begegnen, habe Henleys Leben für immer verändert und einen Einfluss auf die Leben von Millionen Fans weltweit gehabt.

Vergangenen Juli hatte die mit sechs Grammys ausgezeichnete Band ihre „History of the Eagles Tour“ beendet, als Frey sein letztes Konzert in Los Angeles spielte. Anfang Dezember hatte das Quartett um Joe Walsh und Timothy B. Schmit, Henley und Frey den renommierten Preis des Kennedy Center in Washington empfangen sollen, konnte wegen Freys gesundheitlichem Zustand aber nicht teilnehmen. Die Verleihung war dann um ein Jahr verschoben worden, um alle vier Bandmitglieder teilnehmen zu lassen. 1998 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Tausende Fans teilten die Nachricht über den Tod Freys auf Facebook und Twitter und drückten der Band ihr Beileid aus. „Glenn Frey, Du wirst zutiefst vermisst werden. Danke für alles, was Du uns gegeben hast“, schrieb Rocksängerin Sheryl Crow (53) auf Twitter.

dpa

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