Nach der tragischen Geiselnahme

Hugh Jackman und Russell Crowe: Trauer mit Sydney

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Er ist tief erschüttert über die Ereignisse vom vergangenen Montag: der australische Schauspieler Hugh Jackman.

Sydney - Zwei Tage nach der tragischen Geiselnahme in Sydney trauert Australien über zwei Tote und mehrere Verletzte. Unter den Gedenkenden sind auch einige prominente Australier.

Das gewaltsame Ende der Geiselnahme in einem Cafèin der Innenstadt von Sydney am vergangenen Montag hat das Land hart getroffen. Die ganze Nation trauert um die zwei verstorbenen Geiseln, die der Täter, ein 50-jähriger Flüchtling aus dem Iran namens Man Hanon Monis, mit in den Tod riss.

Und auch viele Prominente melden sich zu Wort und teilen ihre Entrüstung und Trauer über den Vorfall via Twitter. Unter ihnen ist der Hollywood-Schauspieler Hugh Jackman ("X-Men" und "Wolverine"). Der gebürtige Australier ist geschockt über das, was sich in seiner Heimatstadt Sydney am Montag ereignete. Er "betet für alle".

Ähnlich getroffen von der Geiselnahme war Russell Crowe. Der neuseeländische Schauspieler ("Gladiator" und "A Beautiful Mind") schreibt: "Meine Gedanken sind bei den Geiseln, deren Familien, zur Polizei und den Notarztkräften." Er macht seinen Post mit dem Hashtag #illridewithyou komplett und schließt sich somit der Toleranzbewegung an, die schon während der Geiselnahme am Montag in den sozialen Medien entstand.

Weil der Geiselnehmer sich als Mitglied der islamistischen Terrororganisation IS darstellte, wurden noch während der Geiselnahme ausländisch aussehende Mitbürger angefeindet und beschimpft. Vor allem muslimische Frauen berichteten in Anrufen bei australischen Radiosendern darüber, dass sie sich fürchten würden mit Kopftuch die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.

Eine Solidaritätswelle auf den sozialen Medien

Twitter-Userin Sir-Tessa nahm dies zum Anlass ihre Unterstützung anzubieten: "Bus Linie #373 zwischen Coogee & Martin Place. Ich fahre mit dir (#illridewithyou) schreib mir falls du dein Kopftuch tragen und nicht belästigt werden willst". Der Tweet löste eine wahre Solidaritätswelle aus. Innerhalb von wenigen Stunden wurde der Hashtag auf der ganzen Welt über 100.000 mal benutzt.

Auch diese Stars trauern über die Geschehnisse in ihrem Heimatland

Hugh Jackman und Russell Crowe sind nicht die einzigen Stars, die sich zu den tragischen Ereignissen in der australischen Metropole äußerten. Auch die australische Girl-Band "The Veronicas" verkündete ihre Trauer in Form des Hashtags.

Die in Sydney geborene Schauspielerin Rebel Wilson ("Nachts im Museum" und "Brautalarm") twitterte: "Ich denke an alle in Sydney heute - x".

Mit einer Bitte wendet sich Ex-Miss-Universe-Australia an ihre Follower. Die ehemalige Schönheitskönigin fordert: "Ich flehe die Leute inständig an nicht zuzulassen, dass die selbstgerechte Tat einer Person eine gesamte Religion definiert. Lass uns zusammenhalten #illridewithyou."

Politiker schließen sich der Bewegung an

Der Toleranz-Hashtag hat es sogar bis in politische Kreise geschafft. Bill Shorten, Chef der Oppositionspartei, war gerührt von der Social-Media-Bewegung gegen Fremdenhass und twitterte: "Heute Abend tun wir Australier das, was wir am Besten können - uns vereinen um uns über Intoleranz und Hass hinwegzusetzten #illridewithyou"

Staatsoberhaupt des Landes, Premier Tony Abbott und seine Frau Margaret legten Sträuße auf das immer größer werdende Blumenmeer am Ort des Geschehens und schlossen sich somit der nationalen Trauer an. "Es ist ein sehr trauriger Tag - ganz Australien ist in Gedanken bei den verletzten Opfern und den Familien der Verstorbenen."

joh

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