Preis für Verständigung und Toleranz

Jüdisches Museum zeichnet Iris Berben aus

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Große Ehre für Iris Berben

Berlin - Die Schauspielerin Iris Berben und der Unternehmer Berthold Leibinger erhalten den „Preis für Verständigung und Toleranz“ des Jüdischen Museums Berlin.

Die undotierte Auszeichnung wird am Samstag überreicht, wie das Museum ankündigte. Die Laudatoren sind der ehemalige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) für Berben und der Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach, Ulrich Raulff, für Leibinger.

Mit dem „Preis für Verständigung und Toleranz“ ehrt das Museum seit 2002 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik, die sich besonders für die historische Verantwortung Deutschlands, für Menschenwürde sowie den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen einsetzen. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an Altbundespräsidenten Richard von Weizsäcker und den Industriemanager Klaus Mangold.

Berben erhebe konsequent ihre Stimme für Toleranz und Mitmenschlichkeit, heißt es in der Begründung. Für ihr politisches Engagement erhielt die Schauspielerin unter anderem bereits das Bundesverdienstkreuz und den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland. Leibinger wird unter anderem für seine Unterstützung der Jerusalem Foundation Deutschland, der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, des Nürnberger Instituts für NS-Forschung sowie des Vereins „Gegen Vergessen - Für Demokratie“ geehrt.

kna

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