"Zu vornehm" fürs Musikgeschäft

James Blunt: Nobles Internat war Karrierehindernis

James Blunt hat sich durchgebissen. Foto: Robert Parigger
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James Blunt hat sich durchgebissen. Foto: Robert Parigger

London - Dem britische Sänger James Blunt (40, "You're Beautiful") hat nach eigenen Worten seine vornehme Schulbildung bei der Karriere im Weg gestanden.

Jeder im Musikgeschäft habe ihm gesagt, er sei zu vornehm, schrieb er in einem im "Guardian" veröffentlichten Brief. Weder im Internat noch beim Militär hätte irgendjemand hilfreiche Kontakte gehabt. "Und als ich den Durchbruch geschafft hatte, wurde ich immer noch verspottet, ich sei zu schnieke für die Industrie."

Blunt reagierte damit auf die Forderung eines britischen Labour-Abgeordneten, Großbritannien brauche nicht nur Künstler aus reichen Familien. Der Sänger ging auf das Jungeninternat Harrow, das auch Mitglieder von Königsfamilien und mehrere ehemalige britische Premierminister besucht haben, darunter Winston Churchill. Laut Website liegt die Schulgebühr pro Jahr derzeit umgerechnet bei gut 45 000 Euro.

Brief Blunts im "Guardian"

Website des Internats

dpa

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