"Ich bin da völlig unsentimental"

Geier-Bestattung: Domians ausgefallene Beerdigungs-Pläne

Jürgen Domian
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Jürgen Domian ist in Sachen Beerdigung unsentimental.

München - Moderator Jürgen Domian schmiedet ausgefallene Pläne für seine Beerdigung. Am liebsten wäre ihm eine unkonventionelle Methode aus Asien, die in Deutschland aber verboten ist.

Was ihm vorschwebe, sei "verbrennen und anschließend irgendwo anonym verstreuen oder verscharren", sagte er der "Welt am Sonntag". "Ich bin da völlig unsentimental." Eigentlich liebäugele er aber mit einer unkonventionellen Form der Bestattung, die in Europa leider verboten sei. "Sehr sympathisch ist mir auch die in Asien praktizierte so genannte Himmelsbestattung", sagte der 57-Jährige. "Hierbei wird der Leichnam im Freien zerstückelt und den Geiern zum Fressen angeboten. Somit schenkt ein toter Körper einem anderen Lebewesen Energie und Kraft."

Domian, der seit vielen Jahren in Funk und Fernsehen mit nächtlichen Anrufern über ihre intimsten Geheimnisse spricht, ist privat lieber für sich. In seiner Freizeit gehe er häufig über den Melaten-Friedhof in Köln spazieren, auf dem sein Vater begraben liegt, sagte er der Zeitung. "Ein Friedhof hat etwas Erdendes - der Ruhe wegen und wegen der Konfrontation mit dem Ende."

afp

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