Verfahren nach Deal eingestellt

Bieber muss seine Wut in den Griff kriegen

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Justin Bieber kommt mit einem blauen Auge davon.

Los Angeles - Nach einem Handel mit der Staatsanwaltschaft ist das Verfahren gegen den kanadischen Popstar Justin Bieber wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinflusses eingestellt worden.

Der kanadische Popstar Justin Bieber muss wegen eines wilden Straßenrennens in Miami Anfang des Jahres ein Anti-Aggressions-Training absolvieren. Die Anwälte des Teenie-Schwarms und die Staatsanwaltschaft einigten sich am Mittwoch auf einen Deal, wie Biebers Verteidiger Howard Srebnick erklärte. Der Sänger legte in zwei weniger gravierenden Anklagepunkten, Raserei und Widerstand gegen eine Festnahme, ein Schuldeingeständnis ab. Die Anklage wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinflusses wurde im Gegenzug fallengelassen.

Neben der zwölfstündigen Therapie muss Bieber 50.000 Dollar (37.000 Euro) an eine wohltätige Einrichtung zahlen. Der Fall sei damit beendet, sagte sein Anwalt Srebnick. "Wir sind sehr erleichtert, dass es vorbei ist."

Richter nimmt Teenie-Schwarm ins Gebet

An den Anwalt des 20-Jährigen gerichtet, sagte Richter William Altfield laut CTV News : "Er muss sich darüber klar sein, dass sein Handeln Konsequenzen hat - nicht nur für ihn, sondern auch für die, die zu ihm als Vorbild aufsehen." Er fuhr fort: "Hoffentlich hat er das verstanden. Er wird erwachsen werden und seine Talente auf positive Weise für junge Menschen einsetzen."

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Bieber war in den frühen Morgenstunden des 23. Januar bei dem Straßenrennen festgenommen worden. Der 20-Jährige soll Alkohol, Marihuana und das Beruhigungsmittel Xanax konsumiert haben und ohne Führerschein unterwegs gewesen sein.

Der Sänger geriet zuletzt mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Vergangenen Monat wurde er in Los Angeles zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt, weil er das Haus seiner Nachbarn mit Eiern attackiert hatte.

AFP/hn

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